Nr. 32/2016 vom 11.08.2016

Nachhaltigkeit

Wie man Bahnstationen rezykliert und wieso mehr Menschen weniger Bauland beanspruchen. Warum Geld nicht verbrennt und dennoch im Abfall landet. Wo Velos repariert und Menschen integriert werden. Bei einem Rundgang in Bern-Liebefeld begegnet man nachhaltigem Lebensstil und sucht nach Bewährtem, das umgestaltet und wiederverwendet wird.

Bern ab Haltestelle Hardegg Vidmar (Bus 17) bis Liebefeldpark, Sa, 13. August 2016, 14 Uhr.

Die Ziele der Föderation Soziale Ökonomie sind neue wirtschaftliche und soziale Modelle der Existenzsicherung von unten. Modelle, die im lokalen Rahmen und mit lokalen Ressourcen arbeiten, sich an neuen Werten orientieren und somit auch unter den schwierigen Bedingungen der Zukunft in der Lage sind, Menschen und Gesellschaft existenziell zu sichern. Interessierte sind zu den nächsten Vorstandssitzungen eingeladen.

Basel IGA, Oetlingerstrasse 74, Do, 18. August 2016; Brockenbude Glubos, Rappoltshof 12, Mi, 14. September 2016; Capribar, Inselstrasse 79, Mi, 19. Oktober 2016. Jeweils 19 Uhr, keine Anmeldung notwendig.

Verdingkinder

Im Zentrum der Ausstellung «Verdingkinder reden» stehen Hördokumente von Betroffenen.

Hofstetten bei Brienz Freilichtmuseum Ballenberg, Museumsstrasse 131, bis 31. Oktober 2016.

Konzernverantwortung

Katastrophale Arbeitsbedingungen in Schuhfabriken in Osteuropa, missbräuchliche Kinderarbeit bei der Kakaoproduktion in Westafrika, tödliche Schwefeldioxidemissionen in Sambia – regelmässig kommen neue Berichte von miserablen Arbeitsbedingungen oder Umweltverschmutzungen an die Öffentlichkeit, die Schweizer Konzerne verantworten. Die Konzernverantwortungsinitiative will solchen Geschäftspraktiken den Riegel schieben. Wer steht hinter der Initiative, und wie soll sie funktionieren? Seraina Patzen vom Kampagnensekretariat wird über diese und weitere Fragen informieren.

Basel Internetcafé Planet 13, Klybeckstrasse 60, Mo, 15. August 2016, 19 Uhr.

Ernährung

Die Wanderausstellung von Helvetas «Wir essen die Welt» beleuchtet Facetten rund um das Essen, um Genuss, Hunger und Überfluss. Vorgestellt werden ein Sojabauer in Brasilien, ein Fischer in Bangladesch, eine kämpferische Agronomin in Indien sowie ein Börsenhändler in den USA, der mit Mais geschäftet. Die Ausstellung kommt nun noch einmal nach Zürich. An der Vernissage geben Adrian Stolz (Grün Stadt Zürich), Katia Weibel (Stiftung Mercator Schweiz) und Melchior Lengsfeld (Helvetas Swiss Intercooperation) eine Einführung in die Ausstellung. Dazu spielen Rodrigo Botter Maio und das Trio Dois a um.

Zürich Stadtgärtnerei, Sackzelg 25, Do, 25. August 2016, 18.30 Uhr. Anmelden bis 22. August 2016 unter gsz-stadtgaertnerei-kursanmeldung@zuerich.ch.

Cinema Sud

Helvetas lädt ein zur Sommertournee Cinema Sud, die durch verschiedene Orte in der Deutschschweiz führt. Gezeigt werden Filme, die in Ländern auf der Südhalbkugel spielen, dieses Jahr «Timbuktu» über Fundamentalismus in Mali und «Blanka» über ein philippinisches Waisenmädchen. Die Idee des Cinema Sud ist einfach: Mit Fahrradanhängern wird das Material morgens zum Veranstaltungsort gefahren, tagsüber erzeugen Solarpanels Energie für den Kinobetrieb, und am Abend wird die Leinwand zwischen zwei Bäume oder Strassenlaternen gespannt, Sitzgelegenheiten bringen die BesucherInnen selber mit – fertig ist das umweltfreundliche Kino (bei Regen an einem vor Wind und Wetter geschützten Ort).

Tournee: www.cinemasud.ch, bis Ende August 2016.

Wenn Ihnen der unabhängige und kritische Journalismus der WOZ etwas wert ist, können Sie uns gerne spontan finanziell unterstützen:

Überweisung

PC-Konto 87-39737-0
BIC POFICHBEXXX
IBAN CH04 0900 0000 8703 9737 0
Verwendungszweck Spende woz.ch