Nr. 09/2018 vom 01.03.2018

Afghanistan

Amnesty International zeigt «The Kabul Cards». Der Kurzfilm bietet einen Einblick in den von Sexismus und politischer Unsicherheit geprägten Alltag dreier Afghaninnen und ihren mutigen Einsatz für Frauenrechte. Auf Einladung von Amnesty reist die Regisseurin Sadaf Fetrat aus Kabul an. Nach der Vorführung gibt es eine Diskussion mit dem Publikum und einen Apéro.

Bern Universität, Raum 114, Hochschulstrasse 4, Do, 1. März 2018, 18.30 Uhr; Zürich Universität, Rämistrasse 71, Raum KOL-E-18, Mi, 7. März 2018, 18.30 Uhr.

Feminismus

Das «Mittagspalaver» zur Debatte der feministisch-kritischen Ökonomie findet mit Ulrike Knobloch, Professorin für Ökonomie und Gender an der Fakultät für Wirtschaft und Ethik der Universität Vechta, statt. Knobloch ist Mitherausgeberin des Sammelbands «Unbezahlt und dennoch Arbeit» und schreibt regelmässig zum Thema Carearbeit.

Bern cfd, Falkenhöheweg 8, Di, 6. März 2018, 12.15 Uhr.

Rojava

Im kurdischen Gebiet Rojava in Nordsyrien kämpfen Frauen und Männer für Gleichberechtigung und Demokratie. In der Zürcher Kirche St. Jakob ist bis am 28. März die Fotoausstellung «Rojava – Befreiung durch Widerstand» zu sehen. ExpertInnen und Betroffene diskutieren zum Thema «Gewalt für eine gerechte Gesellschaft?», unter anderem gibt es ein Skypegespräch mit Personen, die in Rojava leben.

Zürich Offene Kirche St. Jakob, beim Stauffacher, Mi, 7. März 2018, 19.30 Uhr.

Der Revolutionäre Aufbau Winterthur zeigt den Dokumentarfilm «Concerning Revolution», mit anschliessender Diskussion. Der Film entstand im Sommer 2017 in Nordsyrien und zeigt die Gespräche mit zahlreichen anarchistischen, antifaschistischen, kommunistischen und antiimperialistischen InternationalistInnen aus der ganzen Welt über Motivation, revolutionären Internationalismus sowie Strategie und Taktik des in Rojava geführten Krieges gegen die islamistischen Banden und was daraus zu lernen ist.

Winterthur Kino Nische, Kulturzentrum Gaswerk, Untere Schöntalstrasse 19, Do, 1. März 2018, 19.30 Uhr.

Naher Osten

Die Konflikte im Nahen Osten sind in den letzten Monaten eskaliert. Die Gefahr neuer Kriege im Lauf dieses Jahres ist gross. Wesentlich verantwortlich für diese Eskalation ist US-Präsident Donald Trump. Der Nahostkenner und WOZ-Autor Andreas Zumach beleuchtet die Hintergründe der Vorgänge der letzten Monate in der Region und geht auf mögliche Ansätze ein, die zur Deeskalation beitragen könnten.

Luzern RomeroHaus, Kreuzbuchstrasse 44, Mo, 5. März 2018, 19.30 Uhr.

Kommunismus

Der Bistroclub organisiert eine Diskussion zum Thema «Selbstermächtigung und Kommunismus». Bedeutet Demokratisierung zwingend Enteignung? Enteignung heisst nicht zwingend Verstaatlichung – Diskussion über eine alternative Gesellschaft mit Beat Schneider. Moderation: Tommy Vercetti vom Bistroclub.

Bern Breitsch-Treff, Breitenrainplatz 27, Di, 6. März 2018, 19.30 Uhr.

Flüchtlinge

In Brugg wird der Film «Eldorado» von Markus Imhoof gezeigt. Ausgehend von seiner persönlichen Begegnung mit dem italienischen Flüchtlingskind Giovanna im Zweiten Weltkrieg erzählt Imhoof, wie Flüchtlinge und MigrantInnen heute behandelt werden: auf dem Mittelmeer, im Libanon, in Italien, in Deutschland und in der Schweiz. Anschliessend findet ein Filmgespräch mit Patrizia Bertschi statt. Bertschi ist Präsidentin des Vereins Netzwerk Asyl Aargau und seit vielen Jahren engagiert in der Asylpolitik und für geflüchtete Menschen. Moderation: Thomas Gröbly.

Brugg Kino Odeon, Bahnhofplatz 11, Mi, 7. März 2018, 18 Uhr.

Frauentag

Das Radio LoRa ist den ganzen 8. März unterwegs und schickt kämpferische und künstlerische Aktionen direkt durch den Äther in die Stadt. Mit Übertragung vom «femRave» in der Roten Fabrik: Einblicke in Frauenprojekte in El Salvador, Nicaragua, Griechenland, Palästina, Nordafrika, Kurdistan und der Schweiz.

Zürich Radio LoRa, auf 97,5 MHz, Do, 8. März 2018, 6–24 Uhr.

Der Tag der Frauenbewegung wird auf der ganzen Welt zelebriert und genutzt, um auf Missstände, Ausbeutung und Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Das Programm der von Medico International Schweiz, der Stiftung Frauenhaus Zürich und dem Konzeptbüro Rote Fabrik organisierten Veranstaltung beinhaltet Inputs zu Frauenprojekten in verschiedenen Ländern. Mit Infoständen und Zeit für persönlichen Austausch. Ab 21 Uhr: Musik zum Tanzen mit weiblichen DJs.

Zürich Rote Fabrik, Aktionshalle, Seestrasse 395, Do, 8. März 2018, 19 Uhr.

Umwelt

Im Rahmen des 13. Festival du Film Vert wird der Film «Worauf warten wir noch?» gezeigt. Er erzählt, wie eine elsässische Stadt mit gerade einmal 2200 EinwohnerInnen ihren eigenen Transformationsprozess in die Post-Öl-Ära mit geringer Umweltbelastung in Gang setzt. Um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern, ist das Schlüsselwort des Programms «Autonomie». Dabei wird eine Relokalisierung der Lebensmittelproduktion angestrebt, Energiesparen und die Entwicklung erneuerbarer Energien werden gefördert, und die lokale Wirtschaft wird durch eine weitere Währung gestützt.

Basel Planet 13, Klybeckstrasse 60, Mo, 5. März 2018, 19 Uhr.

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