Nr. 12/2019 vom 21.03.2019

Brasilien

Beim «Cine Brasil Marginal» liegt der Schwerpunkt auf der aktuellen dramatischen politischen Lage in Brasilien. Die Dokumentar- und Featurefilme ausserhalb des Mainstreams handeln von staatlicher Gewalt in den Favelas, einer Transfrau, der Situation der Indigenen und dem Einfluss der Evangelikalen. Sie stellen die Sichtweise derjenigen Menschen in den Vordergrund, die sonst abseitsstehen.

Zürich Photobastei, Sihlquai 125, Do–Sa, 21.–23. März 2019. Genaues Programm unter www.taoca.info/sobre.

Rojava

Zu Rojava werden zwei Dokumentarfilme der französischen Filmemacherin Mireille Court von 2017 und 2018 auf Englisch gezeigt. Im Anschluss wird mit ihr diskutiert, wie sich die Situation in Rojava in der Zeit zwischen ihren zwei Besuchen verändert hat. Sie berichtet, wie sie das revolutionäre Gesellschaftsmodell in Rojava – basierend auf Feminismus, Ökologie und radikaler Demokratie – erlebt hat.

Zürich Park Platz, Wasserwerkstrasse 101, Do, 21. März 2019, 18 Uhr (Essen) und 19 Uhr (Filme).

Klimawandel

Die erste «KlimaArena» der Klimastreikenden stellt sich der Frage: Wie kommen wir auf netto null Treibhausgasemissionen? Die Runde setzt sich aus zwei WissenschaftlerInnen, drei PolitikerInnen des ganzen politischen Spektrums und zwei Klimastreikenden zusammen.

Zürich Kosmos, Lagerstrasse 104, Fr, 22. März 2019, 18.30 Uhr.

Weltwassertag

Weltweit wird die Ressource Wasser knapp, und der Kampf ums Wasser spitzt sich zu. Der Journalist und Uno-Korrespondent Andreas Zumach zeigt im Rahmen des diesjährigen Weltwassertags auf, welche Akteure ums Wasser kämpfen.

Zürich Kirchgemeindehaus Offene Kirche St. Jakob, Fr, 22. März 2019, 19.30 Uhr.

Faschismus

Was kann gegen die weltweite Zunahme von faschistoiden Gruppen und Parteien getan werden? Diese und weitere Fragen werden an Beispielen aus Griechenland am Fall der Goldenen Morgenröte mit Ypopto Mousi, Journalist bei Omnia-TV, Produzent und Moderator des wöchentlichen Videoberichts über den Golden-Dawn-Prozess, diskutiert.

Zürich Rote Fabrik, Seestrasse 395, Do, 21. März 2019, 19.30 Uhr.

Fremdplatzierungen

Wer sind die Menschen, die administrativ versorgt wurden? Welches Bild machen wir uns von ihnen? Diesen Fragen gehen die Zeitzeugin Marlies Birchler, Mirjam Häsler Kristmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Unabhängigen Expertenkommission, Stefan Länzlinger, Bildarchivar beim Sozialarchiv, und der Fotograf Jos Schmid nach.

Zürich Volkshaus, Blauer Saal, Stauffacherstrasse 60, Mi 27. März 2019, 18.30 Uhr.

Kinderrechtskonvention

2019 ist ein eigentliches «Jahr der Kinderrechte»: Die Kinderrechtskonvention der Vereinigten Nationen wird dreissig Jahre alt, das Netzwerk Kinderrechte Schweiz feiert sein zehnjähriges Bestehen, und das Massnahmenpaket Kinderrechte des Bundesrats wird lanciert. Wie steht es um die Kinderrechte in der Schweiz? Am Symposium stellen VertreterInnen von Bund und Kantonen ihre Massnahmen zur Diskussion.

Bern Kirchgemeindehaus Paulus, Mi, 27. März 2019, 13.45–17 Uhr.

Direkte Demokratie

Mündige BürgerInnen prägen die direkte Demokratie. Lässt sich diese auch populistisch und mit Geld vereinnahmen beziehungsweise unterlaufen? Der Soziologe Ueli Mäder zeigt auf, was demokratische Prozesse gefährdet und was emanzipatorisch weiterführt.

Basel Planet 13, Klybeckstrasse 60, Mo, 25. März 2019, 19 Uhr.

Lesung

Dagmar Schifferli liest aus ihrem neuen Roman, «Wegen Wersai», in dem sie geschichtliche und persönliche Entwicklungen anhand einer heranwachsenden Protagonistin anschaulich und berührend erzählt.

Zürich bücherraum f, Jungstrasse 9, Fr, 22. März 2019, 19 Uhr.

Frauen und Lateinamerika

Frauenrechte und gleichstellungspolitische Errungenschaften geraten in Lateinamerika immer stärker unter Druck. Sandra Lassak, Theologin und Landeskoordinatorin von Comundo in Peru, sowie weitere Gender- und MenschenrechtsexpertInnen geben Einblick in die Realitäten von Frauen in Lateinamerika, sprechen über die Bedeutung der Frauenrechtsbewegungen und die Folgen des Erstarkens rechtskonservativer Kräfte.

Luzern RomeroHaus, Kreuzbuchstrasse 44, Fr, 22. März 2019, 16.30–21.30 Uhr. Detailliertes Programm: www.comundo.org/agenda.

Wohnpolitik

Wem gehören die Häuser in Zürich? Wer profitiert von unseren Mieten? Wie wichtig ist Wohnpolitik, und was hat das mit Bodenpolitik zu tun? Es diskutieren Sarah Grossenbacher, stellvertretende Leiterin der Stadtentwicklung Luzern, Albert Leiser, Direktor HEV Zürich, und Niggi Scherr, Verein Noigass.

Zürich Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Do, 21. März 2019, 19 Uhr.

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