Nr. 36/2019 vom 05.09.2019

Solihausfest

Das Solidaritätshaus in St. Gallen ist ein wichtiger Treffpunkt für Geflüchtete in der Region. Diesen Samstag lädt es zum jährlichen Solihausfest ein. Die Festansprache hält der St. Galler Ständerat Paul Rechsteiner (SP), der sich im Parlament immer wieder für die Menschenrechte einsetzt. Rechsteiner erwirkte auch die Rehabilitierung der FluchthelferInnen im Zweiten Weltkrieg. Über den Mittag gibt es Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Am Nachmittag tritt die tibetische Musikgruppe Yak Band auf, und in einem Solihausquiz kann man seine Kenntnisse über die Schweizer Asylpolitik testen.

St. Gallen Solidaritätshaus, Fidesstrasse 1, Sa, 7. September 2019, 11–17 Uhr.

LGBTI in Russland

Die russische Künstlerin Victoria Lomasko beleuchtet soziale Missstände und Unterdrückung in ihrer Heimat: Mit ihren tragisch-komischen Zeichnungen macht sie die eingeschränkte Meinungsfreiheit, die Herausforderungen für LGBTI-Menschen oder geschlechtsspezifische Gewalt und Frauenrechte zum Thema. Rhea Rieben, Länderexpertin für Russland bei Amnesty Schweiz, vermittelt Hintergrundinformationen zu den aufgeworfenen Themen und berichtet über persönliche Erfahrungen während ihrer Aufenthalte in Russland.

Basel Cartoonmuseum, So, 8. September 2019, St. Alban-Vorstadt 28, 14 Uhr.

Sans-Papiers-Solidaritätslauf

Mit einem Solidaritätslauf in Bern soll ein Zeichen für die Rechte der Sans-Papiers gesetzt und Geld für die Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers gesammelt werden. Die Beratungsstelle gibt jährlich über 2400 Beratungen. Damit dies weiterhin möglich ist, ist die Beratungsstelle auf den Solidaritätslauf angewiesen. Die LäuferInnen suchen SponsorInnen, die pro gelaufene Runde etwas bezahlen. Die Runden werden gezählt, und am Schluss erhalten die SponsorInnen eine Abrechnung.

Bern Münsterplatz (Start und Ziel), Laufstrecke: Herrengasse – Bibliothekgässli – Münstergasse (circa 350 Meter), Sa, 7. September 2019, 14/15/16 Uhr (Startzeiten).

Amazonas

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt den Dokumentarfilm «Dirty Paradise» über die Bedrohung der Amazonasindigenen durch illegalen Goldabbau. In der anschliessenden Diskussion mit Christoph Wiedmer, Kogeschäftsleiter GfbV Schweiz, und Anne-Marie Holenstein, Initiativkomitee Konzernverantwortungsinitiative, wird die Rolle der Schweiz im Goldsektor aufgezeigt.

Basel Neues Kino Basel, Klybeckstrasse 247, So, 8. September 2019, 11.15 Uhr.

Frauen und Krieg

An der Tagung «resist to exist» sprechen die Nationalrätin Sibel Arslan, die Psychodramatikerin Ursula Hauser, Arzu Güngör, Projektverantwortliche von Medico International, und Cicek Yldiz vom Dachverband der Ezidischen Frauenräte. Es wird aufgezeigt, wie Frauen gemeinsam Wege finden, nach Zeiten von Gewalt und Krieg die schlimmsten Wunden zu heilen und eine neue Geschichte zu schaffen.

Basel Gundeldingerfeld, Launchlabs, Halle 8, Dornacherstrasse 192, Sa, 7. September 2019, 14–20 Uhr.

Jo Lang

In der Reihe «ausgelesen» des «bücherraums f» stellt Josef Lang Bücher vor, die für ihn besonders wichtig sind. Lang war viele Jahre linksalternativer Nationalrat, ist ein Kritiker des Militärunwesens und der Rohstoffmultis, ein Kenner des Schweizer Katholizismus ebenso wie der spanischen Geschichte.

Zürich bücherraum f, Jungstrasse 9, Mo, 9. September 2019, 19 Uhr.

Wenn Ihnen der unabhängige und kritische Journalismus der WOZ etwas wert ist, können Sie uns gerne spontan finanziell unterstützen:

Überweisung

PC-Konto 87-39737-0
BIC POFICHBEXXX
IBAN CH04 0900 0000 8703 9737 0
Verwendungszweck Spende woz.ch