Hausmitteilungen

Nr. 36 –

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Ade, Vasco!

Bereits in jungen Jahren als Praktikant beim WOZ-Verlag eingestiegen – und gleich vierzehn Jahre geblieben. In dieser Zeit hat Vasco Rasi fast alle Verlagsabteilungen durchlaufen und bestens kennengelernt. Seine Vielseitigkeit war von unschätzbarem Wert: Er packte überall dort an, wo es nötig war, auf ihn war stets Verlass. Mit seiner ruhigen Art und seinem feinen Humor hat Vasco unseren Arbeitsalltag bereichert. Auch auf dem Fussballplatz war er mit Herzblut dabei. Im WOZ-Team glänzte er als leidenschaftlicher Spieler.

Lieber Vasco, schweren Herzens lassen wir dich, den wir gefühlt grossgezogen haben, ziehen. Zugleich freuen wir uns für dich, dass du in der sozialen Arbeit eine neue Perspektive gefunden hast, wo du mit deiner empathischen Art andere Menschen genauso für dich einnehmen wirst, wie du uns begeistert hast.

Alles Gute, lieber Vasco, vielleicht sieht man sich ja mal wieder auf dem Fussballfeld – deinen Stammplatz halten wir auf jeden Fall frei.

Hallo, Annika und Elodie!

Seit dieser Woche bereichern zwei neue Stagiaires für das nächste halbe Jahr unsere Redaktion und unsere Zeitung: Annika Lutzke recherchiert und schreibt im Ressort Politik, für die Kultur ist Elodie Kolb im Einsatz.

Annika Lutzke hat journalistische Erfahrung als freie Mitarbeiterin beim Onlinemagazin «Das Lamm» gesammelt und absolviert zurzeit die Diplomausbildung Journalismus am Medienausbildungszentrum MAZ. Sie war Pressesprecherin der Initiative «Lützerath Lebt» und kennt sich als Gründerin der Lebensmittelkooperative Rampe 5 und der dazugehörigen Genossenschaft «grassrooted» auch mit Genossenschaften aus.

Elodie Kolb stieg über den Lokaljournalismus in den Journalismus ein: Sie war in verschiedenen Funktionen bei der «bz Basel» tätig. Die Literaturwissenschaftlerin, die eine Masterarbeit zur Fotopoetik in Nino Haratischwilis «Das mangelnde Licht» geschrieben hat, arbeitete bei der «bz» auch im Kulturressort, bevor sie 2024 den Sprung ins Leben als freie Journalistin wagte.

Meisters Buchvernissage

Zwei Männer werden am Bahnhof Altstetten aufgefunden, der eine ist tot, der andere schwer verletzt und kann sich, aus dem Koma erwacht, an nichts erinnern. Das ist die Ausgangslage von «Der Geruch von Lehm», dem ersten Roman von WOZ-Wissenschaftsredaktorin Franziska Meister. Dieser Tod bringt drei Menschen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: das überlebende Opfer, die Schwester des Verstorbenen sowie einen LSD-Forscher. Abwechselnd aus diesen drei Perspektiven erzählt Meister von Freundschaft, Verrat und Vertrauen.

Die Buchvernissage findet kommenden Mittwoch, 10. September 2025, um 20 Uhr im «Sphères» in Zürich statt, es gibt ein Gespräch mit der Autorin, der Verlegerin Gabriela Merz sowie der Psychotherapeutin Helena Aicher.

www.spheres.cc

Akyol erneut nominiert

«Geliebte Mutter – Canım Annem», der Roman von WOZ-Redaktorin Çiğdem Akyol, ist für einen weiteren Literaturpreis nominiert worden: Das im Oktober 2024 veröffentlichte Buch steht auf der Shortlist des Literaturpreises Ruhr. Insgesamt wurden fünf Werke von Autorinnen nominiert. Die Preisträgerin wird am 10. September bei einer Gala in Duisburg bekannt gegeben.

Zeliks Vortrag

Raul Zelik, regelmässiger WOZ-Autor, ist am Samstag, 6. September 2025, für einen Vortrag in Zürich zu Gast. Unter dem Titel «Faschismus heute? Gründe und Folgen des Rechtsrucks» spricht er über die Entwicklungen der Gegenwart und erörtert, inwiefern diese ursächlich in der Struktur der bürgerlichen Ordnung eingeschrieben sind. Der Vortrag findet im Rosa-Luxemburg-Saal in der Kochstrasse 2 statt. Beginn ist um 19 Uhr.

www.redlectures.ch