Diese Woche

Nr. 17 –

Liebe Leser:innen

Am Ende waren wir überrascht, wie ent­spannt alles lief: Hier ist die neue WOZ – willkommen zu einem kleinen Rundgang!

In seinem Leitartikel erklärt Koredaktionsleiter Renato Beck, wieso wir trotz KI-Hype weiterhin auf selbstgeschriebene Texte setzen. Apropos Schreibkunst: Wir freuen uns sehr, dass neu Schriftstellerin Dorothee Elmiger zu unseren Autor:innen zählt. Daria Wild und Anna Jikhareva erklären ihre Politkolumne «Wetterleuchten». Und Karin Hoffsten berichtet erstmals aus der «Küche des Wahnsinns».

Wie bloss beginnen in diesen düsteren Zeiten? Als unser US-Korrespondent Lukas Hermsmeier ein Porträt über den New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani vorschlug, sagten wir sofort zu. Hermsmeier zieht im Thema der Woche ein vorsichtig positives Fazit: Im Labor New York wächst einiges.

Nicht mehr weiter wachsen soll derweil die Schweiz, zumindest wenn es nach der SVP geht. Vor der Abstimmung über deren neuste Initiative rückt Miriam Behrens, Direktorin der Flüchtlingshilfe, einige Zahlen zurecht.

Auch künftig wollen wir uns Zeit für vertiefte Recherchen lassen: Letztes Jahr teilte unsere freie Mitarbeiterin Giulia Bernardi mit, dass sie die Spur von Gerta Silberberg verfolgen wolle, die sich für die Rückgabe der Kunstsammlung ihrer Schwiegereltern einsetzte. Ihr Text zeigt auch, wie Geschichte zum Verschwinden gebracht wird. Mehr Inspiration für eine bessere Welt liefern soll der neue Gesellschaftsteil. Ärztin Mireille Ngosso spricht dort über ihren Einsatz gegen Rassismus im Gesundheitssystem.

Zum Schluss ein grosser Dank: ans Grafiker:innenduo Martin Stoecklin und Melina Wilson vom Studio A Language, die das neue Layout entwickelten, und an Olga Prader für die Piktogramme.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Umbau gefällt – für Lob, Kritik und Anmerkungen erreichen Sie uns über feedback@woz.ch. Falls Sie ein Probeabo wünschen, können Sie es hier bestellen.

Vorsichtig positiv grüsst
Das WOZ-Kollektiv