Nr. 19/2009 vom 07.05.2009

Tschau Sepp

Von Stephan Pörtner

Sepp Unterwasser stand am Eingang des Gürbelblatttales und schüttelte die Faust. «Ihr himmeltraurigen abgeschranzten Dübelklauber! Kümmerliche, hintergantige Schlafkonstanzen! Bleigiesser! Hummerzargen! Kombatlöffel!»
«Tschau Sepp», grüsste ihn der auf einem Militärvelo daherkommende Gemeindeammann von Niedergürbel. «Hat man dich wieder übergangen beim Fähigkeitswettbewerb?» «Ihr haust doch alle unter demselben Miststock», grunzte Sepp Unterwasser, «und wenn es einem zu Talent gereicht, dann spritzt ihr Gülle! Aber der Unterwasser, das sei euch gesagt, der hat eines Tages Oberwasser. Meterbreit!» Sprachs und stapfte Richtung Zürich, wo er die VIP-Lounges zu dominieren gedachte. Aber schon in Adliswil kannte er sich nicht mehr aus und ersoff in der Sihl.

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