Nr. 01/2012 vom 05.01.2012

Die Enzyklopädie

Ideologische Nebelschwaden wabern um unsere Köpfe und Seelen. Dagegen tut Wissen Not. Also macht sich die WOZ an die Arbeit: Wir greifen zeitgenössische Irrtümer auf und widerlegen sie kurz und konzis alle zwei Wochen auf Seite 25. Mit der so entstehenden Enzyklopädie knüpfen wir an eine hehre Tradition der Aufklärung an. Damit Licht werde.

Preis für Ziegler-Rede

Im Februar letzten Jahres wurde der langjährige Uno-Berichterstatter Jean Ziegler eingeladen, die Eröffnungsrede der Salzburger Festspiele im August 2011 zu halten – und zwei Monate später wieder ausgeladen. Die WOZ publizierte Zieglers nicht gehaltene Rede, «Der Aufstand des Gewissens», über die Schuld des globalen Wirtschaftssystems an der Hungerkatastrophe am Horn von Afrika in WOZ Nr. 31/2011. Nun erhielt Ziegler für diese Rede – mittlerweile als Broschüre im Ecowin-Verlag erschienen – den Preis des Seminars für Allgemeine Rhetorik der Uni Tübingen. Herzlichen Glückwunsch, Jean Ziegler!

Die WOZ hören

«Lerne zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die nur dummes Zeug reden», schrieb der griechische Philosoph Platon (428 / 427 bis 348 / 347 v. Chr.). Aber: Grösserer Nutzen ist allemal aus den klugen WOZ-Hörtexten zu ziehen! Diese Woche auf www.woz.ch/hoertext:

  • Volle Boote: Kulturhistorikerin Francesca Falk über den Arabischen Frühling, Migration und Grenzmetaphern
  • Undemokratisches Ungarn: György Hodos erklärt, wie sein Land so weit nach rechts rutschen konnte
  • «Will ich wirklich einer dieser Irren sein?» Robert Crumb über Comics und alte Platten

Die Texte werden gelesen und zur 
Verfügung gestellt von der Schweizerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte. www.sbs-online.ch

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