Nr. 44/2012 vom 01.11.2012

Leben ist Lernen

Von Karin HoffstenMail an AutorIn

Alle reden über die US-Wahlen. Mit einer hochrangigen Diskussionsrunde um Moderator Markus Gilli bot Tele Züri zum Thema einen besonderen Leckerbissen. Neben einem Politologen und der Präsidentin von Democrats Abroad Zürich, die – wenig überraschend – wieder Barack Obama wählen wird, bestach Shawne Fielding – «Swing Voter» respektive bekennende Wechselwählerin – durch exzellente politische Analysen. Als Ex-Miss-Texas, Exgattin eines Exbotschafters und Tochter eines Exwahlkampagnenleiters für George Bush senior gilt sie schweizweit als ausgewiesene Expertin.

Mit charmantem Akzent brillant argumentierend, erläuterte Fielding ihren Wechsel von der leidenschaftlichen Obama- zur überzeugten Romney-Wählerin: «Jetzt mit de Economy, dass es so tief gegangen und mit de kein Jobs und mit de Foreign Policy – ich hab meine Meinung gewechseln mit de erschte Debate for Romney.» Denn die war für sie ein Schock: «President Obama hat nicht alles gemacht vorher, er war es bitzeli nicht presidential.» Jetzt weiss sie: Sollte morgens um drei was Ernstes passieren, wird Romney präsidial reagieren.

Hurrikan Sandy sei Dank, konnte auch Obama inzwischen seine nächtliche Handlungsfähigkeit zeigen. Und ich als Expatientin diverser ExärztInnen habe jetzt beschlossen, in Kürze meine Praxis zu eröffnen.

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