Nr. 47/2012 vom 22.11.2012

Gegen Gewalt an Frauen

Mo, 26. November 2012

Welche Verantwortung haben Medien bei der Konstruktion des vorherrschenden Frauenbilds? Warum dominieren sexistische Darstellungen nach wie vor die Unterhaltungssendungen? Wie ist eine Berichterstattung zu erreichen, die Frauen nicht auf ihr Aussehen reduziert? Dies diskutieren Nicole Althaus (Journalistin, Autorin von «Machomamas»), Sylvie Durrer (Direktorin Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann), Martina Leonarz (Medienwissenschafterin, Uni Zürich) und Nathalie Wappler (Leiterin Abteilung Kultur, Schweizer Radio und Fernsehen SRF).
Bern Universität, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4, Raum 114, 18.15–20 Uhr.

Di, 27. November 2012

Welche Bilder prägen uns heute? Wie wirken sich Geschlechterstereotype auf Menschen und ihren Umgang mit Gewalt aus? Welche Auswege gibt es? Dies wird am Podium «Vom (un)heimlichen Zwang – was fixe Geschlechterrollen mit Gewalt zu tun haben» diskutiert.
Aarau Gartenzimmer Peter und Paul, Laurenzenvorstadt 80, 19–21 Uhr.

Mi, 28. November 2012

«Was brauchst du, damit du dich sicher(er) fühlst, wenn du abends unterwegs bist?»: Die Teilnehmerinnen des Wen-Do-Abendspaziergangs lernen beobachten und wahrnehmen und erproben Handlungsmöglichkeiten.
Zürich ab Eingang Museum für Gestaltung, Ausstellungsstrasse 60, 19–20.30 Uhr (und Sa, 1. Dezember 2012, gleiche Zeit, gleicher Ort).

Fr, 30. November 2012

Am Workshop «Naomi ist kritisch» werden drei Projekte vorgestellt, die in unterschiedlichen geografischen und feministischen Kontexten Geschlechterbilder und Frauenrollen reflektieren und neu besetzen. Ziel des Workshops ist es, feministische AktivistInnen und solche, die es werden möchten, zu vernetzen, sich von bestehenden Projekten inspirieren zu lassen und gemeinsam Handlungsstrategien zu erarbeiten. Den Workshop leiten Suheir Farraj (Women and Media Development, Palästina), Nadine Lantzsch (feministischer Blog www.maedchenmannschaft.net) und Cordula Bieri (Antisexismus-Projekt www.rollenrollen.ch).
Bern Universität, Unitobler, Lerchenweg 36, Raum F 006, 17.30–21 Uhr.


Frauenvorbilder gegen Gewalt und für Frieden: An einem Fest mit Musik, Bildern, einer Ausstellung und einem Solidaritätsbasar werden Erinnerungen aus den letzten sechs Jahrzehnten Frauengeschichte präsentiert.
Basel Schmiedenhof, Eingang Rümelinsplatz 4, 18–22 Uhr.

Mo, 3. Dezember 2012

«Der Strich im Bild – die Darstellung von Sexarbeit in den Medien»: Welche Bilder der Sexarbeit werden in den Medien verbreitet, und wie prägen sie unsere Vorstellungen? Welchen Einfluss hat dies auf die politische Debatte? Dazu gibts einen Input und ein Podium mit Fachleuten und PolitikerInnen.
Zürich Stadthaus, Musiksaal 3. Stock, Stadthausquai 17, 19 Uhr. Anschliessend Apéro.

Di, 4. Dezember 2012

Wenn Filme Frauen einseitig in klassischen Rollen darstellen, werden traditionelle Geschlechterbilder zementiert. Dass dies auch anders geht, zeigt eine Auswahl überraschender Beiträge aus dem Fundus des Lichtspiels. Die Historikerin Elisabeth Joris und die Bloggerin Ursina Anderegg vom feministischen Kollektiv «Sie kam und blieb» gehen der Frage nach, wie sich die Bilder im Lauf der Zeit verändert haben.
Bern Kino Lichtspiel, Sandrainstrasse 3, 19 Uhr Bar, 20 Uhr Film.

Martina Leonarz, Expertin in Gender- und Medienforschung, referiert zum Thema Frauenbilder in den Medien und stellt das Global Media Monitoring Project (GMMP) vor, das die längste Langzeitstudie betreffend der Vertretung von Frauen in den Medien ist.
Zürich Universität, Rämistrasse 71, G 209, 18.15 Uhr.

Mo, 10. Dezember 2012

«Frauenbild und Schönheitsstreben»: Diese Veranstaltung zeigt rechtliche Fragen im Zusammenhang mit Schönheitsoperationen auf und fragt nach dem Selbstbestimmungsrecht von Jugendlichen, wenn sie Operationen an sich vornehmen lassen wollen.
Zürich AKI, Hirschengraben 86, 16 Uhr. Es wird um Anmeldung bis 7. Dezember 2012 gebeten unter 071 223 81 28 (Fax).

Weitere Veranstaltungen siehe: 
www.cfd-ch.org oder www.16tage.ch

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