Nr. 11/2013 vom 14.03.2013

Antirassismus

Im Rahmen der Berner Aktionswoche gegen Rassismus gibt Gipsy Groove drei Konzerte. Die junge Band aus Pristina, Kosovo, spielt authentische Romamusik aus dem Balkan gemischt mit Jazz, Reggae, Ska und Funk. Die Musiker gehören verschiedenen ethnischen Gruppen an und thematisieren in ihren Liedern Rassismus und Diskriminierung von ethnischen Minderheiten.
Luzern Bar 59, Industriestrasse 5, Mi, 20. März 2013, 
21 Uhr. Bern Café Kairo, Dammweg 43,
 Do, 21. März 2013, 21 Uhr. Zürich Hive, Geroldstrasse 5, 
Fr, 22. März 2013, 21.30 Uhr.

Ausserdem werden Jugendliche von zwölf bis sechzehn Jahren eingeladen, am «Stop-Motion-Workshop» einen eigenen Minifilm zum Thema «Rassismus» zu kreieren. Der Workshop wird von jungen Menschen aus dem Kosovo und der Schweiz geleitet.
Bern Jugendtreff Tscharnergut, Waldmannstrasse 17, Sa, 23. März 2013, 12 bis zirka 16.45 Uhr. Anmelden bis 20. März 2013 bei info@scich.org. Mitnehmen, falls vorhanden: digitalen Fotoapparat und USB-Stick. Die Teilnahme am Workshop ist gratis.

Arabische Revolten

Im Rahmen der Abendveranstaltungen, die die Ausstellung «Karama!» zur arabischen Revolution begleiten, diskutieren Mario Gattiker (Direktor Bundesamt für Migration) und Beat Meiner (Generalsekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe) darüber, wie in der Schweiz Asylgesuche von Menschen aus Nordafrika behandelt werden.
Bern Käfigturm, Polit-Forum des Bundes, Marktgasse 67, Mi, 17. April 2013, 19 Uhr. Reservation: www.amiando.com/karama7.html (Achtung: schnell ausgebucht). Die Ausstellung dauert bis 31. Mai 2013.

An der Mittagsveranstaltung «Von Mubarak zu Mursi – Ägyptens schwierige Annäherung an die Demokratie» im Rahmen der Ausstellung «Karama!» erzählt Kim Sitzler (Human Security Adviser, Politische Direktion EDA) von seiner Arbeit in Kairo.
Bern Käfigturm, Polit-Forum des Bundes, Marktgasse 67, Do, 28. März 2013, 12.15 Uhr.

In der Berner Museumsnacht ist die Ausstellung «Karama!» durchgehend geöffnet. Im Café Karama gibt es orientalische Getränke. Um 19 Uhr wird Aida Schläpfers Kurzfilm «My Name Is Egyptian Citizen» (Arabisch gesprochen, Englisch untertitelt) gezeigt, um 20, 21, 22 und 23 Uhr führt André Marty (Kommunikationsbeauftragter der Deza) Gespräche mit AktivistInnen aus dem arabischen Raum. Dazwischen gibt es arabische Livemusik von Samir Essahbi und Band.
Bern Käfigturm, Polit-Forum des Bundes, Marktgasse 67, Fr, 22. März 2013, 18–2 Uhr. Zutritt 
nur mit Museumsnachtticket möglich. Vorverkauf und Abendkasse im Polit-Forum Käfigturm.

Behinderung

Am 21. März wird weltweit der von der Uno deklarierte Welt-Down-Syndrom-Tag begangen. Menschen mit Down Syndrom, Familienangehörige und alle Interessierten treffen sich zu einem Fest mit Spielen, Musik und Verpflegung, organisiert von Insieme21. Anschliessend lesen Doro Zachmann und ihr Sohn Jonas (er hat das Down-Syndrom) aus ihrem gemeinsamen Buch «Ich mit ohne Mama». Für kleine BesucherInnen steht ein Kinderhütedienst zur Verfügung, und für Jugendliche gibt es einen Hip-Hop-Workshop.
Bern Fest: Waisenhausplatz, Sa, 16. März 2013, 
10–14 Uhr. Lesung, Hip-Hop-Workshop: PHBern, Brückenstrasse 73. Kostenlos, anmelden bei 
www.insieme21.ch.

Der kurdische Künstler Ismail Khayat kommt wieder nach Zürich. Dieses Mal stellt er für eine Woche eine Bildserie aus, die sich Menschen mit Behinderungen widmet.
Zürich Café Restaurant Glättli, Glättlistrasse 40. Vernissage: Sa, 16. März 2013, 14 Uhr.

Friedensweg

Beim diesjährigen Friedensweg am Bodensee gibt es unterwegs einige Referate: «Spaltung unserer Gesellschaft in Arm und Reich» von Lilo Rademacher (IG-Metall), «Kein Geschäft mit dem Trinkwasser!» von Jens Loewe (Stuttgarter Wasserforum), «Bettelarm und stinkreich weltweit» von Tina Goethe (Swissaid) sowie «Fremde und wir» von Uwe Moor.
Treffpunkt: Station Konstanz-Fürstenberg, 
Mo, 1. April 2013, 10 Uhr. Abschluss: 16.15 Uhr. Detailprogramm, weitere Infos und Anmeldung (erwünscht, aber nicht notwendig): www.sosos.org, 071 790 03 71.

Invalidenversicherung

2012 wurde die IV-Gewerkschaft gegründet. Sie steht für die Rechte der IV-EmpfängerInnen ein und fordert bessere Ausbildung, Weiterbildung und Umschulung sowie attraktivere Arbeitsplätze, gerechtere Löhne, Anerkennung von selbstständiger Arbeit, die auch von zu Hause aus ausgeführt werden kann. Die IV-Gewerkschaft fordert Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsrechte bei Veränderungen in der IV. Sie wird von den Betroffenen vertreten. Gründer Patrick Voegelin wird sie nun vorstellen.
Basel Internetcafé Planet 13, Klybeckstrasse 60, Mo, 18. März 2013, 19 Uhr.

MigrantInnen und Alter

Ethnologin Hildegard Hungerbühler vom Schweizerischen Roten Kreuz (Departement Gesundheit und Integration) hält den Vortrag «‹… und so sind wir geblieben›: Ältere Migrantinnen und Migranten in der Schweiz». Dies im Rahmen der Reihe «Alter(n) ohne Grenzen? Internationale, interkulturelle und interdisziplinäre Perspektiven».
Zürich Universität Zentrum, Rämistrasse 71, 
Raum: KOL F-121, Mi, 20. März 2013, 18.15 Uhr.

MigrantInnen und HIV

Im Rahmen der Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus wird zu einer Podiumsdiskussion über die Mehrfachdiskriminierung HIV-positiver MigrantInnen eingeladen. Thema sind die Auswirkungen von Stigmatisierung und mögliche Lösungsansätze. Nach der Begrüssung durch die Aids-Hilfe Bern und einem Inputreferat von Tesfalem Ghebreghiorghis (Mediator AHBE und ZAH) diskutieren Ghebreghiorghis, Aline Schulthess (Sozialarbeiterin) und Tracy Atiang Warria (Miss Africa Switzerland 2013).
Bern Progr, Zimmer 009, Speichergasse 4, 
Do, 21. März 2013, ab 18 Uhr, anschliessend Apéro.

RAF – Stammheim

Der Autor Helge Lehmann liest aus seinem Buch «Die Todesnacht in Stammheim – eine Untersuchung» über die Lücken in der Aufarbeitung der Todesfälle von RAF-Mitgliedern im Hochsicherheitsgefängnis Stammheim am 18. Oktober 1977.
Zürich Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, 
Mo, 18. März 2013, 19 Uhr.

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