Nr. 33/2013 vom 15.08.2013

Auf Wiedersehen, Susi

Zwei Jahre lang war Susi Stühlinger als Inlandredaktorin für die WOZ unterwegs. In Bern begegnete sie, in der Esoterikszene recherchierend, einem fürs ungeschulte Auge leider unsichtbaren Kobold. Im Steuerparadies Wollerau wurde sie beim Versuch, die Klingel eines Glencore-Managers zu erreichen, von jähzornigen NachbarInnen vom Grundstück vertrieben (und dafür später mit dem Zürcher Journalistenpreis entschädigt). In Zürich schliesslich jubelten ihr die Massen zu, als sie anlässlich des 1. Mai lauthals und gewohnt bescheiden «Alles für alle!» forderte. Doch weit und vielfältig sind nicht nur Susis Ausflüge, sondern auch ihr Witz und ihre sprachliche Eleganz.

Diese Woche verlässt Susi die Redaktion ein letztes Mal – nicht für eine Reportage, sondern um ein Jusstudium zu beginnen. Wir sind sicher, dass Susi auch als Winkeladvokatin mit Witz und Eleganz bestechen wird – und dürfen uns immerhin darüber freuen, dass sie uns als Kolumnistin erhalten bleibt.

Ciao, Echo

Griechenland, Spanien, Ungarn, Irland … Unsere fotografische Tour durch europäische Länder in der Wirtschaftskrise geht in die nächste Runde. Die Mailänder Bildagentur Echo liefert in den nächsten acht Wochen Einblick in den Krisenalltag Italiens – jeweils auf der letzten Seite der Print-WOZ. Den Anfang macht der zigfach preisgekrönte Fotograf Aldo Soligno, der sonst Gesichter tunesischer RevolutionärInnen oder die Folgen des Gazakriegs dokumentiert.

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