Nr. 04/2014 vom 23.01.2014

Geheimdienst gegen WOZ

Wie die WOZ letzten Freitag, 17. Januar 2014, erfahren hat, reichten der Schweizer Nachrichtendienst und dessen Chef Markus Seiler am 9. Dezember 2013 beim Presserat eine Beschwerde gegen die WOZ ein. Die WOZ hatte fünf Tage zuvor ein satirisches Video ins Internet gestellt, in dem Seiler angeboten wurde, er könne für 96 000 Franken die Gesamtauflage der nächsten WOZ aufkaufen, die Enthüllungen über Seilers Privatleben enthalte. Da Seiler das Ultimatum verstreichen liess, publizierte die WOZ auf markusseiler.ch ihre Recherche, die auch in einer Sondernummer erschien. Die Begründung der Beschwerde: Die WOZ habe Seilers Persönlichkeit und menschliche Würde angegriffen und die Sicherheit seiner Person sowie seiner Familie gefährdet. Der Presserat hat die WOZ nun aufgefordert, ihre Sicht der Dinge darzulegen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

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