Nr. 10/2014 vom 06.03.2014

Gefährliche Strahlung

Drei Jahre sind seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima vergangen. Wie gehen die Menschen, die noch immer dort leben, mit der unsichtbaren Strahlenbedrohung um? Dieser Frage geht das Filmfestival «Halbwertszeit» in Zürich und Bern nach (vgl. «Kultour»). In diesem Rahmen diskutiert WOZ-Redaktorin Susan Boos mit Martin Walter (Ärzte für soziale Verantwortung) und dem ehemaligen Präsidenten der Eidgenössischen Strahlenschutzkommission, André Herrmann, am Freitag, 7. März 2014, ab 19.45 Uhr in der Roten Fabrik in Zürich darüber, wie gefährlich Niedrigstrahlung tatsächlich ist. Vom 6. bis 16. März 2014 zeigt der Fotograf Fabian Biasio, der mit Susan Boos in der Sperrzone unterwegs war (vgl. WOZ Nr. 8/2013), in der Photobastei in Zürich unter dem Titel «Im Land der Strahlenmessgeräte» die Bilder zu dieser Reportage. Am 11. März 2014 spielt dort die Bratschistin Yuko Hara Werke von Bach, Casal und Akira Nishimura, dazu liest Angela Stolz Haikus.

Hackl und Keller

Der österreichische Schriftsteller und gelegentliche WOZ-Autor Erich Hackl befasst sich in seinem neuen Buch, «Dieses Buch gehört meiner Mutter» (Diogenes), mit der Jugend einer Bauerntochter im oberösterreichischen Mühlviertel in den dreissiger und vierziger Jahren. Hackl schreibt dabei in der Ich-Form und gibt so seiner Mutter Worte, die sie vielleicht gesagt hätte, vielleicht aber auch nicht. Hackl stellt sein Buch am 6. März 2014, dem Erscheinungstag dieser WOZ, im Bodman-Haus in Gottlieben TG vor. Im Anschluss an die Lesung unterhält sich Hackl dann mit WOZ-Redaktor Stefan Keller. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.

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