Nr. 12/2014 vom 20.03.2014

Asylpolitik

Das frühere Ferienheim Flüeli in Valzeina wird seit 2007 gegen den Willen der Einheimischen als Ausreisezentrum für abgewiesene Asylsuchende benutzt, die nicht ausreisen können oder wollen und nur Nothilfe erhalten. «Life in Paradise» zeigt sowohl das Leben der DorfbewohnerInnen als auch das Leben der abgewiesenen AsylbewerberInnen und führt so dem Publikum die Folgen der schweizerischen Asylpolitik anhand eines konkreten Beispiels vor Augen. Im Anschluss Diskussion mit Regisseur Roman Vital.

Zürich Autonome Schule, Badenerstrasse 565, 
Fr, 21. März 2014, 19.30 Uhr.

Gerd Conradt

Als Auftakt zur Veranstaltungsreihe «Film in Bewegung» zeigt die Rote Fabrik den Film «Video Vertov – Ein Leben zwischen Liebe und Revolution» des Berliner Filmemachers Gerd Conradt, in dem er fünfzig Jahre seiner Lebens- und Schaffenszeit zeigt. Nach dem Film gibts eine Diskussion mit dem Filmemacher.

Zürich Clubraum der Roten Fabrik, Seestrasse 395, Do, 20. März 2014, 20 Uhr.

Energie und Klima

«Die Schweiz braucht eine Energierevolution im Kampf gegen den Klimawandel!» Die Religiös-Sozialistische Vereinigung lädt ein zur Diskussion mit dem Energieexperten Georg Klingler von Greenpeace Schweiz.

Zürich Gartenhofstrasse 7, Sa, 22. März 2014, 15–17 Uhr.

Frauen

Im Rahmen des Monats gegen Sexismus gastiert das Maxim-Theater live beim Zürcher Alternativradio LoRa. Und zwar mit dem Stück «KissKill – Malobas Schwestern»: Zwei Frauen besetzen ein Radiostudio und nehmen die Moderatorin als Geisel – im Kampf gegen Männergewalt, strukturelle Gewalt, Werbung, Rassismus und Sexismus.

Zürich und Umgebung, 97,5 MHz, Mo, 24. März 2014, 19 Uhr. www.lora.ch

Online-Dating

Smartphones, Social Media, Apps, Games und Internetzugang überall sind für viele zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch vermehrt kommen auch die Schattenseiten dieser 24-Stunden-Online-Kultur zur Sprache. Die Mechanismen von Social Media und Dating-Plattformen können Onlinesüchte auslösen. Nicht nur Kinder und Jugendliche sind davon betroffen, gerade auch schwule Männer und insbesondere HIV-Betroffene können Opfer werden von Übergriffen unter dem Deckmantel des vermeintlich anonymen Internets. In der Veranstaltungsreihe «Checkpoint im Gespräch» referiert Mark Bächer über die Gefahren von Cybermobbing, Sexting oder Identitätsklau. Bächer ist Kommunikationsexperte und Projektleiter bei house34.ch, der Chatplattform für Menschen mit HIV und Aids.

Zürich Restaurant Bubbles, Werdstrasse 54, 
Fr, 28. März 2014, Apéro ab 18 Uhr, 19 Uhr Info und Diskussion, 20 Uhr Essen.

Mexiko

«Wenn das Land zur Ware wird»: Luz Kerkeling, Autor, Regisseur und Mexikoexperte, zeigt seinen Film über den friedlichen Widerstand der Indigenas Südmexikos. Anschliessend Diskussion. Eine Veranstaltung der Direkten Solidarität mit Chiapas im Rahmen der Ausstellung «40 Jahre Longo Maï».

Zürich Rote Fabrik, Shedhalle, Fr, 21. März 2014, 19 Uhr.

Nahrungsmittel

Woher stammen unsere Nahrungsmittel? Wie werden sie produziert? Die Wanderausstellung «Wir essen die Welt» von Helvetas über Genuss, Geschäft, Hunger, Überfluss und Globalisierung macht Station in Bern. Im Rahmenprogramm gibt es eine Mittagsveranstaltung mit Raphael Dischl zum Thema Hunger und Entwicklungszusammenarbeit. Dischl ist Berater Nachhaltige Landwirtschaft und betreut bei Helvetas das Thema Ernährungssicherheit. Er wird einen Einblick in die Projektarbeit von Helvetas geben.

Bern Käfigturm, Marktgasse 67, Raphael Dischl: 
Do, 27. März 2014, 12.15 Uhr. Die Ausstellung dauert 
bis 24. Mai 2014.

Die Ausstellung «So essen sie» beschreibt ausgehend von sechzehn Bildtafeln verschiedene Wege hin zum Verständnis von Esskultur. Die Erkenntnis, dass es in Zukunft nur dann möglichst allen Menschen gut gehen kann, wenn wir nachhaltig handeln, ist ebenso ein Ziel dieser Ausstellung wie das Nachdenken über eigene Verhaltensweisen.

Luzern RomeroHaus, Kreuzbuchstrasse 44, 
13.–28. März 2014, jeweils 8.30–18 Uhr.

Universität Zürich

Die negativen Schlagzeilen zur Universität Zürich reissen nicht ab, seien es der UBS-Sponsoring-Vertrag, die Vorgänge am Medizinhistorischen Institut mit der Entlassung von Christoph Mörgeli und Iris Ritzmann oder die Herausgabe von Telefon- und E-Mail-Daten der Uni-Mitarbeitenden an die Staatsanwaltschaft. Sind diese undurchsichtigen Entscheide und das Setzen auf Hierarchie statt auf Transparenz nur unglückliche Ausnahmesituationen oder symptomatisch für die Zustände an der UZH? Informationen von und Diskussionen mit Philip Ursprung, Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich, Marcel Hänggi, Journalist und WOZ-Autor, Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin VPOD, Hansruedi Schelling, Präsident der VPOD – Gruppe UZH, sowie Corsin Zander, WOZ-Autor und ehemaliger Redaktionsleiter der «Zürcher Studierendenzeitung».

Zürich Universität, Hauptgebäude, Rämistrasse 71, Hörsaal KOL-F-101, Di, 25. März 2014, 18.15 Uhr.

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