Hausmitteilungen :

Nr.  16 –

Verena Bürcher 
(1941–2015)

Am Dienstagmorgen ist Verena Bürcher gestorben, langjähriges Vorstandsmitglied des Fördervereins ProWOZ und von 2000 bis 2007 dessen Präsidentin. In Verenas Amtszeit hat die WOZ einmal beinahe Konkurs gemacht, und es ist auch ihr zu verdanken, dass diese Zeitung überlebt hat und seither gewachsen ist.

Verena Bürcher, geboren 1941, war ursprünglich Architektin, sie war Gewerkschafterin, engagierte Sozialdemokratin in der legendären Zürcher «SP 7», Journalistin bei der Gewerkschaft Textil Chemie Papier (GTCP), die in der GBI und später in der Unia aufging. Als Redaktorin der «Neuen Gewerkschaft» lancierte sie auch die Idee einer etwas anderen Gewerkschaftszeitung, aus der später die Zeitschrift «Work» entstand.

Mehr als vier Jahrzehnte lang hat sich Verena Bürcher in der Linken engagiert, und das mit Herzlichkeit und Eleganz, mit Humor und stetem Pflichtgefühl. «Verena Bürcher vertritt innerhalb der SP einen ausgesprochen anarcho-sozialistischen Kurs», schrieben rechte Sozialdemokraten in den achtziger Jahren. Sie warfen ihr öffentlich vor, sie habe sich zu sehr mit der Jugendbewegung identifiziert.

Von Verena Bürcher, die viele kannte und die viele kannten, verabschieden wir uns am Dienstag, 21. April 2015, um 14 Uhr auf dem Zürcher Friedhof Sihlfeld E mit anschliessender Gedenkfeier in der Friedhofskapelle Sihlfeld A.

Fehlendes Cyan

Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Bei rund der Hälfte der WOZ-Auflage ging letzte Woche beim Druck auf Seite 5 und 7 das Cyanblau vergessen. Das ergab einige falsche Bilder, hier die Korrektur: Auf Seite 5 sind die Jeans von Brigitte Trümpy-Birkeland und die Pantoffeln ihres Mannes Heiri Trümpy eigentlich blau, nicht violett. Das Meer auf der Anzeige von MSC (Seite 7) wäre ebenfalls blau und nicht weinrot. Schliesslich sollte das VPOD-Inserat in feinem Grün erscheinen statt in WOZ-Gelb.