Nr. 07/2016 vom 18.02.2016

Dokumentarfilme

1970 wurde die schwarze Bürgerrechtlerin Angela Davis verhaftet. Ihr drohte die Todesstrafe. Eine internationale Kampagne dürfte dazu beigetragen haben, dass sie 1972 vom Vorwurf der «Unterstützung des Terrorismus» freigesprochen wurde. Der Film «Angela Davis. Eine Legende lebt!» erzählt ihre Geschichte.

Vom Widerstandskämpfer zum Staatsoberhaupt: José Mujica war von 2010 bis 2015 Präsident von Uruguay. Heidi Specogna hatte bereits in den neunziger Jahren «Tupamaros» über ihn und die Guerillabewegung gedreht. Zwanzig Jahre später entstand die Fortsetzung «Pepe Mujica. Der Präsident», die nach dem Film über Davis gezeigt wird.

Basel Internetcafé Planet 13, Klybeckstrasse 60, Mo, 22. Februar 2016, ab 19 Uhr.

Ernährung

Im Begleitprogramm der Wanderausstellung «Wir essen die Welt» gibt es ein Erzählcafé zum Thema zukunftsweisende Ernährungsformen. Man zirkuliert von Tisch zu Tisch und kann Fragen stellen. Auskunft geben Simon Kraft vom Luzerner Biorestaurant Kostgeberei, die Mülltaucherin und Ustermer Gemeinderätin Meret Schneider (Junge Grüne), die Luzerner SVP-Kantonsrätin Barbara Lang vom Hof Chrummbaum mit nachhaltiger Fleischproduktion, Andrea Bischof (Landwirtschaftsberaterin bei Helvetas), Raymond Hunziker (Hotel Palace Luzern) und Arne van Grondel (Tables Connaisseur).

Luzern Natur-Museum, Kasernenplatz 6. Erzählcafé: Fr, 19. Februar 2016, ab 19 Uhr. Ausstellung Di–So, 10–17 Uhr, bis 10. April 2016. www.wir-essen-die-welt.ch

Freihandelsabkommen

Der Film «TTIP-Freihandelsabkommen. Gefährliche Geheimnisse» zeigt, wie die USA und die EU hinter verschlossenen Türen über das transatlantische Abkommen TTIP verhandeln.

Basel Internetcafé Planet 13, Klybeckstrasse 60, Fr, 19. Februar 2016, 20 Uhr.

Migration

Solidarité sans frontières zeigt «Las lágrimas de África» («Die Tränen Afrikas»). Der Film greift die Konsequenzen der Abschottung Europas auf – speziell die des Zauns um die spanische Enklave Melilla an der nordafrikanischen Küste.

Zürich Offene Kirche St. Jakob am Stauffacher, Mi, 24. Februar 2016, 19.30 Uhr.

Bern Kino Rex, Schwanengasse 9, Sa, 27. Februar 2016, 11 Uhr.

Basel Neues Kino, Klybeckstrasse 247, Mo, 29. Februar 2016, 19.30 Uhr.

In Anwesenheit von Regisseurin Amparo Climent.

Unter dem Titel «Freie Niederlassung für alle» wurden in der Migrationscharta Grundsätze einer neuen Migrationspolitik aus biblisch-theologischer Sicht formuliert. Wie praktikabel sind sie? Darüber sprechen Pierre Bühler (emeritierter Professor für Systematische Theologie), Matthias Hui (Theologe und Koredaktor «Neue Wege»), Rita Schiavi (Mitglied der Unia-Geschäftsleitung) und Bettina Zeugin (Geschäftsleiterin Caritas beider Basel).

Basel Forum für Zeitfragen, Leonhardskirchplatz 11, Di, 23. Februar 2016, 19 Uhr.

Im Begleitprogramm zur Ausstellung «Schweizer Juden – 150 Jahre Gleichberechtigung» gibt es das Podium «Migration als Chance?» mit Herbert Winter (Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund), Mustafa Memeti (Imam, Muslimischer Verein Bern) und Nationalrätin Regula Rytz (Kopräsidentin Grüne Schweiz).

Bern Kornhausforum, Kornhausplatz 18, Mi, 24. Februar 2016, 19 Uhr. Ausstellung bis 27. Februar 2016, So/Mo geschlossen.

«Wie können Schulen Flüchtlingen helfen?»: Nima Pour Jakub, Flüchtling aus dem Iran, Pädagogikstudent und Organisator bei www.fluechtlingspaedagogik.ch, spricht über seine Erfahrungen.

Winterthur Hotel Wartmann, Rudolfstrasse 15, Do, 25. Februar 2016, 19 Uhr. Voranmeldung erwünscht: 052 202 65 49 (Beantworter).

Das Bildungszentrum Salecina zeigt den Film «Io sto con la sposa» über die abenteuerliche Reise fünf syrischer Flüchtlinge von Italien nach Schweden.

Maloja Salecina, Fr, 19. Februar 2016, 21 Uhr.

Palästina/Israel

Die libanesische Flüchtlingsorganisation Beit Atfal Assumoud wurde 1976 nach dem Massaker an Flüchtlingen im UNRAW-Flüchtlingslager Tal al-Saatar in Beirut gegründet, um Hilfe für die Waisen zu leisten. Kassem Aina, Direktor der Organisation, wird über ihre Arbeit informieren.

Basel Restaurant Damas, Untere Rebgasse 16, Do, 25. Februar 2016, 19 Uhr, auf Englisch.

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