Nr. 41/2016 vom 13.10.2016

Feiernde

Eine erfreuliche und eine sehr erfreuliche Nachricht gabs diese Woche für die WOZ: Gemäss der Wemf AG für Werbemedienforschung haben wir die verkaufte Auflage von 15 897 auf 16 501 Exemplare steigern können. Und unsere Reichweite, also die durchschnittliche Anzahl der Personen, die eine Ausgabe der WOZ zur Hand nehmen, hat sich innerhalb eines halben Jahres um knapp ein Viertel erhöht. Seit dem letzten Jahr ist die Reichweite sogar von 68 000 auf 107 000 gestiegen – die Wemf hat uns ein Plus von satten 57 Prozent bescheinigt. Wir begrüssen alle neu Hinzugekommenen recht herzlich! Hicks!

Rettende

WOZ-Redaktorin Noëmi Landolt begleitet während zweier Wochen die Crew des Schiffs Sea-Watch 2 bei deren Einsatz auf dem Mittelmeer. Die «Sea-Watch» leistet Nothilfe für in Seenot geratene Flüchtlinge und ist zurzeit zwischen Malta und den libyschen Hoheitsgewässern unterwegs. Landolt führt in dieser Zeit ein Onlinelogbuch, abrufbar unter www.woz.ch/mittelmeer. Los gehts am Abend des Erscheinungstags dieser WOZ.

Büchnernde

Revolutionär war er in Literatur, Politik und Wissenschaft. Ein Rundgang folgt den Spuren von Georg Büchner (1813–1837) in Zürich, vom Grab beim Rigiblick bis zur Wohnung an der Spiegelgasse, vom Fischmarkt über die alte Universität am Fröschengraben zum Café littéraire, dem Zentrum der radikalen Opposition. Musikalisch, theatralisch und rhetorisch begleiten die WOZ-RedaktorInnen Armin Büttner, Stefan Howald, Adrian Riklin und Silvia Süess; Jo Lang redet zur Asylpolitik im 19. Jahrhundert. Der zweite Zürcher Büchner-Rundgang findet am Sonntag, 16. Oktober, von 14 bis 16 Uhr statt – Besammlung beim Denkmal am Germaniahügel vor dem Theater Rigiblick. Das detaillierte Programm steht auf www.​woz.​ch (als PDF-Datei zum Download) bereit.

Vergleichende

Am Erscheinungstag dieser WOZ fällt ein Termin vor dem Obergericht Zürich aus, auf den sich manche GerichtsreporterIn gefreut hatte. Hier die Mitteilung des WOZ-Redaktors Carlos Hanimann und des Thurgauer Rechtsanwalts Hermann Lei: «Carlos Hanimann hat Hermann Lei gegenüber sein Bedauern ausgedrückt, sollte der Eindruck entstanden sein, er hätte Hermann Lei Sympathien für den Nationalsozialismus unterstellt. Daraufhin hat Hermann Lei die Strafanzeige gegen Carlos Hanimann in Sachen Ehrverletzung zurückgezogen. Die Parteien fanden somit eine aussergerichtliche Lösung. Sie haben überdies beschlossen, über weitere Vergleichspunkte Stillschweigen zu wahren und dem Frieden zuliebe die Angelegenheit nicht weiter zu kommentieren.»

Entsorgende

Sie, liebe LeserInnen, haben einen Brief von Gabriel Vetter, Leiter Abfalldetektive beim Amt für Entsorgung und Überwachung Herblingen (SH), erhalten. Darin werden Sie unter anderem dazu aufgefordert, drei Personen ein Gratisprobeabo der WOZ zukommen zu lassen. Aufgrund mehrerer Rückmeldungen aus der Leserschaft und seitens amtlicher Stellen sehen wir uns zu einer Klarstellung gezwungen: Befolgen Sie die Anweisungen! Trennen Sie den Müll korrekt! Füllen Sie das mitgeschickte Formular innerhalb der gesetzten Frist aus und retournieren Sie selbiges. Sonst bekommen Sie es mit Gabriel Vetter persönlich zu tun. Was das bedeutet, erfahren Sie hier: www.srf.ch/sendungen/guesel.

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