Nr. 11/2017 vom 16.03.2017

Feminismus

Mascha Madörin (71), feministische Ökonomin, und Dolores Zoé Bertschinger (29), Doktorandin der Religionswissenschaft und Redaktorin der Zeitschrift «Widerspruch», diskutieren über Generationengrenzen hinweg über Feminismus und andere Themen. Organisatorin ist die Polit-Bibliothek Bern.

Bern Brasserie Lorraine, Quartiergasse 17, Do, 16. März 2017, 19 Uhr.

Kriegsgeschäfte-Initiative

Die GSoA und die Jungen Grünen informieren auf einer Tour durch die Deutschschweiz über ihre anstehende gemeinsame Initiative. Schweizer Banken und Pensionskassen investieren auf der Suche nach der besten Rendite direkt und indirekt in die Produktion von Kriegsmaterial, darunter auch Atomwaffen und Streumunition. Eine Annahme dieser Initiative würde diese Art der Investition unterbinden.

Aarau Garage Aarau, Kirchgasse 6, Do, 16. März 2017, 18 Uhr; Winterthur Cotton Corner Bar, Merkurstrasse 23, Do, 16. März 2017, 18 Uhr; Zürich Universität Zürich, KOL-G-212, Rämistrasse 71, Mi, 22. März 2017, 18 Uhr.

Antirassismus

Eine Stadt will einen Satz und alles, was sich daraus ergibt, abschaffen: «Ich bin ja keine RassistIn, aber …» – diese Wortfolge soll auf dem Grund der Stadt Bern nicht mehr fallen. Folgerichtig stehen im Rahmen der siebten Berner Aktionswoche gegen Rassismus Veranstaltungen zum Thema Antirassismus auf dem Programm: etwa eine «Living Library» am 22. März, eine öffentliche «Gruppentherapie der postmigrantischen Gesellschaft» am 25. März und ein Kurs für Zivilcourage gegen rassistische Ausfälle am 27. März.

Bern Diverse Veranstaltungsorte, Di, 21. März 2017, bis Mo, 27. März 2017. Weitere Informationen unter www.berngegenrassismus.ch.

Die Organisation «Jass – Just a simple scarf» setzt sich gegen die Diskriminierung von MuslimInnen ein. Im Zürcher «Karl der Grosse» erzählen Menschen aus Syrien, dem Sudan und Tibet von ihrem Leben in ihrem Herkunftsland, von ihrer Migration und von ihren Erfahrungen hierzulande. Mit Barbetrieb und Suppenznacht.

Zürich Karl der Grosse (Restaurant), Kirchgasse 14, Mo, 20. März 2017, 19.30 Uhr.

Flucht und Migration

Keerthigan Sivakumar ist Aktivist im Collectif R, das Rückschaffungen von Geflüchteten im Rahmen des Dublin-Abkommens zu verhindern sucht. Seine zwanzigminütige filmische Reportage zeigt die Arbeit des Kollektivs aus der Westschweiz und lässt betroffene Geflüchtete und AktivistInnen zu Wort kommen. Die Filmvorführungen in Anwesenheit des Regisseurs und anschliessende Diskussionen werden von Solidarité sans frontières organisiert.

Biel Haus pour Bienne, Kontrollstrasse 22, Fr, 17. März 2017, 19 Uhr, runder Tisch mit Keerthigan Sivakumar, Marc Dinichert (Tea & Talk) und Remo Widmer (Verein Fair), Moderation: Judith Schmid (Stand up for Refugees).

Zürich Autonome Schule Zürich, Sihlquai 125, Sa, 18. März 2017, 14.30 bis 16 Uhr Workshop mit Keerthigan Sivakumar und VertreterInnen von Collectif R und SOSF, im Rahmen der Tagung «Wo Unrecht zu Recht wird» (vgl. Eintrag unten), Filmvorführung ab 20 Uhr.

Bremgarten AG KuZeB, Zürcherstrasse 2, Do, 23. März 2017, 20 Uhr.

Am 18. März findet am Zürcher Sihlquai der «Samstag gegen die Bunker- und Eingrenzungspolitik» statt. OrganisatorInnen sind unter anderem die Autonome Schule und das Maxim-Theater, die für die Tagung mit dem Titel «Wo Unrecht zu Recht wird» ihre Räume zur Verfügung stellen. Mögliche Formen des Widerstands gegen ein repressives Asylregime und eine ausgrenzende Migrationspolitik werden in verschiedenen Formaten diskutiert.

Zürich Autonome Schule, Sihlquai 125, Sa, 18. März 2017, ganztags, www.wo-unrecht-zu-recht-wird.ch.

Kosovo

Als Teil der Jugendfilmtage werden im Zürcher Kino Xenix zwei Kurzfilmprogramme aus dem Kosovo gezeigt. In «ACTive» sind Filme zu sehen, in denen sich sehr junge FilmemacherInnen aus Prizren zu Wort melden und die Gelegenheit nutzen, ihren Lebensalltag zu reflektieren. «MigratiON» vereint Filme von kosovarischen FilmemacherInnen, die das Land verlassen haben. Sie erzählen ihre eigene Geschichte und die anderer Menschen auf der Flucht.

Zürich Kino Xenix, Kanzleiareal, Do, 16. März 2017, 18 Uhr («ACTive»), Fr, 17. März 2017, 18 Uhr («MigratiON»).

Eritrea

Der langjährige Mitherausgeber des «Afrika-Bulletins», Hans-Ulrich Stauffer, benennt in seinem neu im Rotpunktverlag erschienenen Buch «Eritrea. Der zweite Blick» Ursachen für die gravierende Krise, in der sich das ostafrikanische Land befindet. Gratistickets für das Gespräch des Autors mit Ruedi Küng sind vorab über den Veranstaltungsort erhältlich.

Basel Kulturhaus Bider & Tanner, Aeschenvorstadt 2, Mi, 22. März 2017, 19.30 Uhr.

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