Nr. 19/2017 vom 11.05.2017

Sans-Papiers-Aktionstag

Eine von fünf Notunterkünften des Kantons Zürich befindet sich in Uster, dort sind rund sechzig Personen untergebracht, die mit einem negativen Asylentscheid leben müssen. Viele von ihnen dürfen Uster nicht verlassen. Die Autonome Schule Zürich, das Solinetz, die Freiplatzaktion Zürich, die Sans-Papiers-Anlaufstelle Zürich und der Salon Bastarde veranstalten gemeinsam einen Aktionstag zur Situation von Geflüchteten in Zürcher Notunterkünften. Das Infocafé im Stadtpark hält seine Türen von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Termine des Aktionstags finden sich unter www.wo-unrecht-zu-recht-wird.ch.

Uster Stadtpark, Quellenstrasse, So, 14. Mai 2017, ab 13 Uhr.

Zweiter Weltkrieg

Unter dem Namen «Skanderbeg» – ein albanischer Fürst aus dem 15. Jahrhundert – wurden auf dem Gebiet des heutigen Kosovo 1944 muslimische Albaner für die Waffen-SS rekrutiert. Dieser bis anhin wenig untersuchte Aspekt der Geschichte des Zweiten Weltkriegs ist Thema der Dissertation von Franziska Zaugg, die jetzt als Buch erschienen ist. Zaugg stellt ihr Buch nun in Bern vor.

Bern Brasserie Lorraine, Quartiergasse 17, Do, 11. Mai 2017, 19 Uhr.

Soziologie des Alltags

Wie verändert sich Gesellschaft? Was machen Menschen aus dem, was die Gesellschaft aus ihnen macht? Wie ökonomisieren sich gesellschaftliche Verhältnisse am Anfang des 21. Jahrhunderts? Ueli Mäder und Andreas Schwald geben einen Sammelband mit dem Titel «Dem Alltag auf der Spur» heraus, in dem sich viele AutorInnen diesen und anderen Fragen widmen.

Basel Universität, Hörsaal 118, Petersplatz 1, Do, 11. Mai 2017, Beginn der Vernissage 18.30 Uhr.

Frauenbewegung

Unter geschlechterhistorischer Perspektive zeigt der Zürcher Frauenstadtrundgang, wie Dada und nachfolgende künstlerische und feministische Bewegungen in den letzten hundert Jahren gesellschaftliche Teilhabe forderten. Bei diesem – nur einmal jährlich stattfindenden! – Muttertagsrundgang sind Mütter, die mit Töchtern und Söhnen (ab 16 Jahren) mitspazieren, gratis dabei, andere Gäste zahlen 20 / ermässigt 15 Franken.

Zürich Gruppentreffpunkt Hauptbahnhof, So, 14. Mai 2017, 11 Uhr.

Fremdsein

Wie gehen wir als Person oder als Gesellschaft mit dem Fremden um? Wie fühlt es sich an, in einer Kultur oder gar in seinem eigenen Leben fremd zu sein? Darüber wird unter dem Motto «Was, wenn der Fremde mir ähnlich wäre?» zum Abschluss der Reihe «PhiloThiK» gesprochen. Gast ist der Psychoanalytiker Peter Schneider.

Baden ThiK Theater im Kornhaus, Kronengasse 10, So, 14. Mai 2017, 11 Uhr.

Wenn Ihnen der unabhängige und kritische Journalismus der WOZ etwas wert ist, können Sie uns gerne spontan finanziell unterstützen:

Überweisung

PC-Konto 87-39737-0
BIC POFICHBEXXX
IBAN CH04 0900 0000 8703 9737 0
Verwendungszweck Spende woz.ch