Nr. 07/2020 vom 13.02.2020

Drogen

Der Film «Platzspitzbaby» zeigt die Geschichte einer 11-Jährigen, die mit einer drogenabhängigen Mutter aufwächst. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Michelle Halbheer. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt mit Sarah Spale (Hauptdarstellerin), Peter Reichenbach (Produzent C-Films), Charlotte Christener (Präsidentin Kesb Stadt Bern), Melody Di Antonio (Sozialarbeiterin «Contact») sowie einem Betroffenen, der selber bei drogenabhängigen Eltern aufgewachsen ist. Moderiert wird das Podium von Michael Sahli (SRF).

Bern CineCamera, Seilerstrasse 8, Fr, 14. Februar 2020, 18 Uhr.

Gret Haller

Im «Politischen Gottesdienst» mit der Anwältin, Publizistin und ehemaligen Nationalratspräsidentin Gret Haller geht es um die Frage: «Woher nehmen wir die Kraft für das politische Engagement?» Haller hat sich ein Leben lang für Menschenrechte und deren Umsetzung weltweit eingesetzt. Sie erzählt von ihrem politischen Engagement und den Kraftquellen, aus denen sie dabei schöpfen konnte. Musik: Priska Walss, Posaune.

Zürich Fraumünsterchor, Eingang Fraumünsterplatz, Fr, 14. Februar 2020, 18.30 Uhr.

Flucht

Während ihres Aufenthaltes im Empfangszentrum für Asylsuchende in Basel gestaltete die iranische Kunstprofessorin Soori Jafari Zeichnungen vom Alltag und von den Ängsten und Träumen der Geflüchteten. Diese werden nun ausgestellt. An der Veranstaltung wirken Gemeindepfarrer Andreas Möri und die Organistin Tiziana Fanelli mit.

Basel Zwinglihaus, Gundeldingerstrasse 370, Sa, 15. Februar 2020, 17.30 Uhr.

Sexarbeit

Die Auffassungen über den richtigen Umgang mit der Sexarbeit gehen weit auseinander. Überzeugte ProstitutionsgegnerInnen sprechen von einer unwürdigen, menschenverachtenden, kriminellen Industrie. Sie prallen auf FeministInnen, die davor warnen, sämtliche SexworkerInnen pauschal zu kriminalisieren oder zu Opfern zu machen. Drei erfahrene Sexarbeiterinnen berichten im Gespräch mit der Journalistin Brigitte Hürlimann von ihrem anspruchsvollen Beruf, dem die gesellschaftliche Anerkennung fehlt. Warum haben sie sich für die Sexarbeit entschieden? Wer sind ihre Kunden? Wie reagieren FreundInnen und Verwandte auf ihren Job, wie die Behörden? Und ist es ihnen gelungen, Menschenhändlerinnen und Zuhälter fernzuhalten? Auf dem Podium sind Lady Kate (Erotic Artist), Clementine (Puffmutter und Sexworkerin) und Judith Aregger, Sexualbegleiterin in Genf mit langjähriger Erfahrung als Sexworkerin in Bordellen.

Zürich Kosmos, Lagerstrasse 104, Mo, 17. Februar 2020, 20 Uhr.

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