21.01.1999

Die träumenden Kinder der Intifada

Sie sind die Besatzer losgeworden, aber auch ihre Macht und ihre Ambitionen. Heute wollen die meisten jungen PalästinenserInnen nur noch eins: abhauen.

Von Armin Köhli

Al-Azhar-Universität, Gaza. Im Büro des Studentenrates schreibt Mohammed Salami mit farbigen Markern grosse Anschläge, die er nachher an die Mauern der Uni klebt. «Im Namen Gottes. Hinweis der Informationsabteilung der Studentenschaft: Leider kann die geplante Karikaturzeitschrift noch nicht erscheinen. Wer zeichnen kann, soll sich melden!» Darunter: «Jetzt erscheint die zweite Ausgabe von 'Al-Ausaj' mit folgenden Artikeln: Hört uns zu! – Die Studentenschaft zwischen Uni-Administration und Bildungsministerium – Don Quijote.»

Einer der geschäftigen Studenten im Büro erklärt die Titel. «Ausaj» ist der arabische Namen des Bocksdorns, einer stachligen, mediterranen Pflanze. «Don Quijote» wird gerade von einem Jugendtheater aufgeführt, «Don Quijote, das war ein Träumer, wie wir.» Und schliesslich: «Hört uns zu! – Ja, alle sollen uns zuhören, Parteien, Minister, Volk.» Es bewegt sich viel an der Uni, gerade erschien auch eine zweite StudentInnenzeitung. Und eben ging ein dreitägiger Streik zu Ende, gegen die Bürokratie und für einen einfacheren Zugang zum Studium, besonders für Mittellose. Gefordert wurde sogar, die Uni in eigener Regie zu erweitern.

Star auf dem Campus ist Khaled al Gig, Wortführer des Streiks und Vorsitzender des Studentenrats. Ich sehe ihn aus dem Büro der Verwaltung kommen. Sofort reden zehn StudentInnen auf ihn ein, bitten ihn um Rat und Unterstützung und laufen ihm hinterher. Er geht in den grössten Hörsaal, auf die Bühne, unterbricht den Professor und verkündet die Resultate der Verhandlungen mit dem Rektorat, die nach dem Streik aufgenommen wurden.

«Natürlich war der Streik erfolgreich», sagt mir Mohammed Salami lakonisch, «die wussten ja, wie gross unsere Wut ist. Was soll denn einer tun, ausser alles kurz und klein schlagen?»

Studieren als Beschäftigungstherapie

Frustriert seien sie, weg wollen sie, alle. «Schau doch, im Gazastreifen ist es wie in einem Gefängnis, alles ist so eng, du fährst vierzig Kilometer bis Rafah, eine Dreiviertelstunde nur, und schon bist du am anderen Ende Gazas, an der Grenze. Immer nur hin und her auf diesem Raum, nirgendwo anders hin. Es gibt in ganz Gaza, für eine Millionen Menschen, kein einziges Kino. Würde jemand eines eröffnen, kämen bald die von Hamas und machten Schwierigkeiten. Dass ich eine Freundin habe, ist geheim. Wir können uns nur hier an der Uni treffen, nirgendwo sonst. Aber selbst hier wirst du scheel angesehen, wenn du dich länger mit einer Frau unterhältst. Es gibt nichts, nicht mal Sport. Die drei Fussballklubs der Uni spielen in der Meisterschaft mit, die lassen keinen andern mitspielen.»

15 000 StudentInnen sind an der Al-Azhar-Universität eingeschrieben, Männer und Frauen besuchen getrennt die Vorlesungen. Rund 4000 studieren Jus. Auch Berufe wie KrankenpflegerIn oder Elektromechaniker werden an der Uni gelehrt, Berufslehren gibt es nicht. Doch ein Medizinstudium etwa kann man hier nicht absolvieren, Pharmazie ist das Qualifizierteste in dieser Richtung. Es fehlt an DozentInnen und Lehrmitteln, von Labors und Zugang zu Technologie gar nicht zu reden.

Auch Mohammed Salami studiert Jus. Was Gaza denn mit 4000 neuen JuristInnen anfangen soll, frage ich ihn. «Der Abschluss nützt doch eh nichts. Das Studium ist reine Routine. Ich studiere halt, weil ich nichts anderes zu tun habe. Es ist, wie zur Schule zu gehen. Wir betreiben keine Forschung, keine Untersuchungen – wozu auch?» Für die jungen Frauen Gazas bietet ein Studium zumindest die Möglichkeit, die Heirat ein paar Jahre hinauszuzögern, der Frauenanteil an den Unis ist dementsprechend hoch. Die Männer sind nach dem Studium ratlos. «Gott wirds wissen ...», sagt ein Buchhaltungsstudent auf die Frage nach seinen Berufsaussichten.

Dramatischer Rollenwechsel

In El Bireh in der Westbank treffe ich den 33-jährigen Khaled Ealyyan. Er leitet seit 1994 das «Zentrum volkstümlicher Kunst», ein Jugend- und Kulturzentrum. Der Alltag bestehe nur aus Problemen, meint Ealyyan, das ganze Land sei ein einziges Problem. Kaum eineR habe Geld, kaum eineR Arbeit. Es gebe keine Bewegungsfreiheit aufgrund der häufigen Ausgangssperren und Grenzschliessungen und den für PalästinenserInnen verbotenen Wegen, die die israelischen Siedlungen miteinander verbinden und die ganze Westbank zerteilen – ohne Bewilligung dürfe man keinen Teebeutel von A nach B bringen. Dann die diversen Polizei- und Sicherheitsdienste, mit denen man überall konfrontiert sei. Selbst an den Unis wollten die Autonomiebehörden eigene Sicherheitsdienste einsetzen.

Eigentlich seien die jungen Leute hochpolitisch, ihr Alltag sei ja dauernd durch die Politik bestimmt und eingeschränkt, aber die politischen Parteien böten ihnen nichts mehr an. «Die eine Partei, Fatah, wurde zur Regierung, die andern können Probleme der Jugendlichen nicht angehen.» Nur für Demonstrationen sind die Jungen sofort zu haben, denn da läuft etwas, und die Wut kann für einmal raus.

Welch Unterschied zu der Zeit der Intifada, des palästinensischen Volksaufstandes gegen die israelische Besatzung Ende der achtziger Jahre. Damals waren die Jugendlichen alles. Auf der Strasse, im politischen Kampf, in den Organisationen standen sie im Zentrum. Dank ihres Muts bei den Strassenschlachten bestimmten die «Kinder der Steine», was läuft. Das ist vorbei. Besonders dramatisch ist dieser Rollenwechsel in Gaza. Die Intifada war vor allem ein Aufstand der Kinder in den Flüchtlingslagern (60 Prozent der Bevölkerung Gazas sind Flüchtlinge). Plötzlich hatten ihre Eltern zu gehorchen, plötzlich hatten die alten Eliten aus der Stadt Gaza, die das soziale und politische Leben dominierten, zu gehorchen. Die Intifada-Jugendlichen erlebten die Gewalt der israelischen Besatzer, und mit Gewalt lernten sie, sich zu wehren, sich durchzusetzen. Die ganze Gesellschaft war von Gewalt geprägt.

Mit dem Beginn der Autonomie und dem Einzug des Arafat-Clans in Gaza im Sommer 1994 übernahmen die Autonomiebehörden das Zepter, und die Intifada-Generation trat praktisch als Gesamtheit in den Dienst der neuen Herren, die ihnen Arbeit und Lohn gaben. Als Angehörige der Polizei und der diversen Sicherheitsdienste schützen sie deren Herrschaft. Die Jugendlichen haben heute nichts mehr zu sagen, sie sind selber dem aufgeblähten, brutalen Sicherheitsapparat unterworfen.

Die Rolle als tragende Kraft des Kampfes gegen den gemeinsamen Feind gab den jungen Männern zuvor auch wirtschaftliche Sicherheit, sie waren sozusagen professionelle Kämpfer, für deren Unterhalt die palästinensische Befreiungsorganisation PLO und die Parteien sorgten. Heute müssen die Jugendlichen auf dem «freien Markt» Arbeit suchen. Wer hier erfolgreich sein will, muss einen Lebenslauf schreiben können, Fremdsprachen beherrschen, mit Computern umgehen können ... Das sind neue, ungewohnte Anforderungen.

Immer bloss die Viertbesten?

Yarmouk-Stadion, Gaza. Das ältere der zwei Stadien Gazas dient als Schauplatz für grössere Veranstaltungen aller Art, für Kundgebungen, Festivals, militärische Übungen und Paraden, denn es gibt keine anderen grossen Plätze. Darüber hinaus ist es das Heimstadion einiger Fussballklubs. Majda («die Ruhmreiche») spielt im Abstiegskampf gegen die Dorfauswahl von Zoweida. Das Spiel vermag nur gut dreihundert Zuschauer – ausschliesslich Männer und Jungen – anzuziehen, die die Tribüne knapp zur Hälfte füllen. Majda ist schliesslich bloss das viertbeste Team aus der Stadt Gaza. Es gibt auch eine palästinensische Nationalmannschaft, und die Fans im Yarmouk-Stadion erinnern sich noch genau daran, als der Schweizer «Yussef Blatter» die Aufnahme Palästinas in den Weltfussballverband Fifa unterzeichnete: am 6. Juni 1998, gemeinsam mit der von Eritrea. Die Stimmung im Stadion ist gelöst und ausgelassen, ein stummer Narr treibt seine Faxen, und ein Verwirrter schimpft unablässig und laut über den Fussball, die Welt und die Politik. Werbung gibt es keine im Stadion. Keine mehr, denn in den ersten Jahren der Autonomie hiess noch eine grosse Tafel der Al-Ahlia-Versicherung den Präsidenten Jassir Arafat willkommen. Die Tafel ist mittlerweile verschwunden, Pepsi-Cola hat die Lücke noch nicht gefüllt.

Zur allgemeinen Erleichterung gewinnt Majda das Spiel auf dem Sandplatz trotz eines schweren Fehlers seines Torhüters, der einen Ball ins eigene Tor lenkte, mit zwei zu eins und ist nun nicht mehr so stark abstiegsgefährdet. Ob wohl das gemeinsame Gebet vor dem Spiel geholfen hat? Mit einigen jungen Zuschauern unterhalte ich mich über ihre Wünsche, ihre Träume. Vorab, und immer wieder, wird der Wunsch nach einem eigenen Staat geäussert, nach Selbstbestimmung, nach einem Leben in Frieden, ohne die ständigen Demütigungen durch Israel. Ihre Träume drehen sich um Konsum. Sie vergleichen sich mit israelischen Altersgenossen. «Die haben ein Auto, eine Wohnung, ein Bankkonto. Das wollen wir auch. Eine Wohnung, die wir nicht mit fünfzehn, zwanzig andern der Grossfamilie teilen müssen. Wir wollen ins Kino gehen, andere Freizeitmöglichkeiten haben, nicht nur auf der Strasse hocken, politisieren und Klatsch austauschen.»

In Gaza heissen die kleinen Geschäfte und Imbissbuden noch Aml (Hoffnung), Al Quds (Jerusalem auf Arabisch) und Hurryeh (Freiheit), im Westjordanland gibt es Hollywood-Eisdielen, Hollywood Uncle Sam's Chicken, Top Burger, Manhattan Fast Food, Cafés. In Ramallah, mittlerweile ein Vorort Jerusalems, gibt es Kinos und Gartencafés, Restaurants und Bars. Treffpunkte sind gefragt, Feste wollen gefeiert werden. Viel Alkohol wird getrunken, und medizinische Zentren und Notfallstationen melden zunehmende Probleme mit Drogen, hauptsächlich Heroin und Kokain, vor allem in Gaza, wo der Alkohol nicht so einfach zugänglich ist.

Ein grosser Teil der Jugendlichen ziehe sich völlig aus der Politik zurück und versuche, möglichst ausgiebig am Konsum teilzuhaben, bestätigt mir eine Jugendarbeiterin in Bir Zeit bei Ramallah. Sie seien enttäuscht, frustriert und wollten vergessen, sie wollten Discos, Clubs, Bars, einen Freund oder eine Freundin. Der Individualismus sei ein neues Phänomen in dieser Gesellschaft. Sie hätten nur zwei alles bestimmende Wünsche: möglichst viel Geld zu verdienen, denn nur Geld ermöglicht ein solches Leben; und auszuwandern.

«Der Zeitpunkt kommt, halt zu sagen, ich mag mich nicht immer weiter wehren. Dann willst du nur noch weg von hier», sagt Khaled Ealyyan. «Beliebt ist in unserem Jugendzentrum alles, was Bewegung verschafft, weg von der Enge.» Deshalb vergrössert das Kulturzentrum jetzt den Tanzsaal, ständig im Angebot sind Aerobic- und Volkstanzkurse. Probleme gibt es mit Veranstaltungen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, denn den Jugendlichen fehlt die Ausdauer, selbst für Video-Workshops ist es nicht einfach, TeilnehmerInnen zu finden, und viele steigen bald wieder aus. «Wenn die Umstände nicht stabil sind, ist der Mensch nicht stabil», sagt Ealyyan dazu.

Tanz statt Kultiviertheit, Demo statt Politik - der Drang nach Bewegung überfordert die konservative Gesellschaft und die Behörden. Schon kleine Anliegen sind konfliktträchtig. So forderten die StudentInnen der Universität von Hebron einen Raum für Volkstanzkurse, die Uni-Leitung lehnte ab. Ein Kulturkonflikt zeichnet sich auch zwischen dieser hedonistischen, weltlichen Jugend und den islamischen Institutionen und Traditionen ab. Die Moscheen bieten eine umfassende islamische Erziehung, die die Menschen vom Kindergarten bis zum Erwachsenenalter begleitet und ein völlig anderes Weltbild vermittelt.

Die Wut kanalisieren

Es scheint, dass die Behörden in Gaza die Jugend noch besser als in der Westbank unter Kontrolle haben. Der Studentenrat der Al-Azhar-Uni ist trotz des verbreiteten Desinteresses an den traditionellen Parteien fest im Griff der Jugendorganisation der Regierungspartei Fatah, und gerade Khaled al Gig hilft mit, die Wut und den Protest zu kanalisieren. Obwohl er bei StudentInnenstreiks schon zweimal als Anführer verhaftet wurde, hält er als Fatah-Mitglied fest zur Regierung. Al Gig moderiert im palästinensischen Fernsehen eine wöchentliche Livesendung mit dem Titel «Jugendliche unter sich». Sie kam als Resultat einer öffentlichen Diskussion des Fernsehdirektors mit mehreren tausend Al-Azhar-StudentInnen zustande. Al Gig nimmt in seinem viel beachteten Programm Themen wie Gleichberechtigung oder die Kultur der Jugendlichen auf, doch aufmüpfig wird es dabei nie. Und im Gespräch mit mir behagt es ihm nicht, über die Idee unabhängiger Jugendorganisationen auch nur zu diskutieren.

Im Westjordanland andererseits gibt es eine ganze Reihe von Institutionen, die versuchen, den Jugendlichen Raum und Entfaltungsmöglichkeiten zu verschaffen. Da sind Kulturzentren wie jenes von Ealyyan in El Bireh, die allgemein mit den politischen Oppositionsparteien in Verbindung gebracht werden. Diese früher einmal stolzen Linksparteien verschaffen sich ihre Legitimation durch die von ihnen organisierten kulturellen Aktivitäten. Denn sie lehnen zwar das Osloer Friedensabkommen wie den gewalttätigen Weg gewisser Islamisten ab, ohne jedoch eine politisch machbare Alternative zu haben. Mit den Kulturzentren bleiben sie immerhin präsent und unter den Leuten.

Dann gibt es eine Vielzahl von Nichtregierungsorganisationen (NGO), die versuchen, der Misere etwas entgegenzusetzen. Der «Rote Halbmond» etwa unterhält in Bethlehem mit Unterstützung der Centrale Sanitaire Suisse ein Zentrum, das Kindern, Jugendlichen und Familien psychosoziale Hilfe bietet. Die Sozialarbeiterin Lina Rahil hält im Zentrum Vorträge für Schülerinnen über körperliche und seelische Probleme in der Pubertät. Als sie dies als «Sexualkunde» ankündigte, lehnte das Erziehungsministerium ihr Projekt ab. Erst nach der Umbenennung in «Soziale und psychische Veränderungen während der Adoleszenz» konnte sie mit ihren Vorträgen beginnen. Lina Rahil ist die Einzige in den autonomen Gebieten (d.h. im Gazastreifen und in einigen Städten des Westjordanlands), die diese Themen unterrichtet.

Andere NGO versuchen als Antwort auf den so drängenden Wunsch nach Emigration Jugendaustauschprogramme mit anderen Ländern zu organisieren, um wenigstens einen Einblick in andere Realitäten zu vermitteln und damit ihre TeilnehmerInnen zum Dableiben zu motivieren. Wieder andere organisieren innerpalästinensische Rundfahrten, um so das zerteilte, zerstückelte Land zu erschliessen. Betrieben werden diese NGO meist von Leuten um die dreissig, fast alle sind ehemalige AktivistInnen der Linksparteien, die sich aus dem starren Parteiapparat gelöst haben und denen das Nein zu «Oslo» als politische Haltung nicht mehr genügte.

Dank einer solchen NGO kamen auch die StudentInnen von Hebron zu ihrem Tanzkurs. Statt an der Uni tanzen sie jetzt in den Büros einer Jugendliga.

Das zerstückelte Land

Die rund 2,8 Millionen PalästinenserInnen im Gazastreifen und im Westjordanland sollten laut dem Osloer Friedensabkommen von 1993 eine «einzige territoriale Einheit» bilden mit einer vertraglich zugesicherten «freien Durchfahrt» zu den einzelnen selbstverwalteten Gebieten, führt der Weg doch auch durch Israel selber. Letzteres zu betreten, ist für die PalästinenserInnen schon seit langem erschwert oder gar verboten und nunmehr nur noch via Identitätskarte (zeitlich beschränkt) gestattet. Doch seit dem «Friedensprozess» ist auch das verbriefte Menschenrecht der Bewegungsfreiheit innerhalb der PA-kontrollierten (Palästinensische Autorität) Gebiete ein Privileg für eine VIP-Elite von wenigen hundert geworden, der Rest lebt in Quarantäne im eigenen Land. Mitsamt einem dichten Netz von für ihn nicht zugänglichen Zugangs- und Umfahrungsstrassen für die unzähligen jüdischen Siedlungen, welche dafür sorgen, dass die PA-Gebiete Inselchen im riesigen israelischen Meer sind und bleiben.

Corinne Schelbert

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