Aktion für Palästina
Eine britische Protestgruppe wird mit Terrorgesetzen mundtot gemacht
Als die beiden Briten Huda Ammori und Richard Barnard im Juli 2020 Palestine Action gründeten, führte sie ein konkretes Anliegen zusammen. Seit den Angriffen 2018 und 2019 auf die jährlichen „Rückkehrmärsche“ in Gaza in Erinnerung an die Nakba war es in Großbritannien zu zahlreichen Demonstrationen gekommen, weil die israelische Armee dabei möglicherweise auch britische Waffen eingesetzt hatte.1 Ammori, deren Familie väterlicherseits im Sechstagekrieg 1967 vertrieben worden war, und Barnard, Umweltaktivist bei Extinction Rebellion, war das jedoch zu wenig. Für mehr Wirksamkeit, so die Überzeugung der beiden, bräuchte es andere Protestformen.