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Aus Anlass des Weltfrauentags macht RSF/RoG auf die besondere Situation von Journalistinnen aufmerksam. Nach dem am 8. März veröffentlichten Bericht befinden sich weltweit 77 weibliche Medienschaffende wegen ihrer Arbeit derzeit im Gefängnis. Teils wurden sie auf Basis fabrizierter Vorwürfe verurteilt, etwa wegen „Finanzierung von Terrorismus“ wie die junge philippinische Journalistin Frenchie Mae Cumpio, die bereits seit Februar 2020 inhaftiert ist. Oder wegen „Propaganda gegen das System“ wie die Iranerin Elahe Mohammadi, die 17 Monate lang im Gefängnis saß, weil sie im September 2022 über den Fall der Kurdin Jina Mahsa Amini berichtet hatte, die in einer Teheraner Polizeiwache umgebracht worden war.