Nr. 06/2011 vom 10.02.2011

Schweine auf drei Beinen

Von Stephan Pörtner

Tückischen Viruserkrankungen durch vermehrte Körperertüchtigung und übermässigen Karottenkonsum vorzubeugen, erweist sich oft als ebenso trickreich wie zwecklos, da niemand bisher nachweisen konnte, dass das eine oder das andere irgendwelche antiviralen Abwehrkräfte zu aktivieren vermag. Besonders umstritten ist das Rennen zu abseits gelegenen Denkmälern, das oft zu erschöpfungsähnlichen Zuständen führt, die dann weit unangenehmere Gesundheitsschäden nach sich ziehen als die zu vermeiden gesuchten. Auch langes Stehen auf einem Bein hilft nur bei Husten, nicht aber bei der Schweinegrippe, weil Schweine bekanntlich auf mindestens drei Beinen stehen. Das mit den Karotten hingegen ist ein altbekannter Schwindel, den sich die Bauern ausgedacht haben.