Nr. 35/2013 vom 29.08.2013

Ein Forscher bei der WOZ

Nahyan Niazi ist unser neuer Praktikant im Ressort International. Der 32-jährige Zürcher mit pakistanischen Wurzeln hat kürzlich an der Universität Zürich sein Masterstudium in Politikwissenschaft und Genderstudies abgeschlossen. 2008 gehörte er zu den Mitgründern der StudentInnenorganisation Utopia, die sich mit ökonomischen, ethischen und politikphilosophischen Wissenschaftsfragen auseinandersetzt. Nun möchte Nahyan das journalistische Handwerk erlernen, damit er sein Wissen auch «kommunikativ verarbeiten» kann. Er möchte die «praktischen Aspekte des Politischen» finden und vermitteln, «denn», so Nahyan, «wozu forscht man sonst?» Sein Flair fürs Praktische entstammt einem bunten Erfahrungsschatz: Bevor sich Nahyan auf die Politik konzentrierte, arbeitete er bei verschiedenen Filmproduktionen, als Mathematik- und Buchhaltungslehrer sowie im IT-Bereich einer grossen Schweizer Bank. Wir heissen Nahyan herzlich willkommen und freuen uns auf seine Beiträge.

Das vergessene Porträt

Im Rahmen des Monatsinterviews mit Regula Bähler war in der WOZ Nr. 32/12 von der Katastrophe mit dem Tanker Erika die Rede und davon, dass die WOZ in diesem Zusammenhang fälschlicherweise den Zuger Treuhänder Peter Bucheli beschuldigt hatte. Bucheli hätte die WOZ auf Unsummen verklagen können. Wir boten ihm dann zum Ausgleich ein Interview oder Porträt über ihn an, allerdings unter der Bedingung, dass es journalistischen Grundsätzen folgt. Das von Fredi Lerch verfasste Porträt ist – entgegen Bählers Erinnerung – Anfang 2002 auch tatsächlich erschienen; es kann inzwischen hier nachgelesen werden.

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