Hundert Jahre Friedrich Dürrenmatt : Engel, Huren und Monster

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Die erfolgreichsten Frauenfiguren in Friedrich Dürrenmatts Theaterstücken sind rächende und strafende Frauen. Im Frühwerk huldigt er noch dem klischierten Frauenbild seiner Zeit. Woher kam seine Faszination für die «Monsterfrauen»?

  • Dramatisch auch im Bild: Dürrenmatts «Witwe und Witwen» (1979). Alle Bilder: Sammlung Centre Dürrenmatt Neuchâtel © CDN / Schweiz. Eidgenossenschaft
  • «Helene Green» (aus der Serie «Midas», 1984).
  • «Erinnerung an Rubens» (1971).
  • «Frau mit Bombe» (circa 1962).

Vor acht Jahren bat das Hamburger Thalia-Theater sein Publikum im Sinne einer demokratischen Spielplangestaltung um Stückvorschläge. Zur allseitigen Überraschung siegte ein beinahe vergessenes Drama aus dem Jahr 1952: «Die Ehe des Herrn Mississippi».

Auf diese Komödie um drei Weltveränderer wären die Theaterschaffenden des frühen 21. Jahrhunderts nicht selber gekommen. Entsprechend zog die Kritikerin auf der Theaterplattform «nachtkritik» ihr Fazit – nachdem sie Inszenierung und SchauspielerInnen gelobt hatte: «Dürrenmatts 1952 uraufgeführte Politkomödie ist ein Stück aus der Vergangenheit. Sätze wie ‹Der Westen hat die Freiheit verspielt, der Kommunismus die Gerechtigkeit› mögen in Zeiten der Systemkonkurrenz ihre Relevanz gehabt haben. […] Übrig bleibt ein, freundlich ausgedrückt, fragwürdiges Frauenbild: ‹Wer auf dich baut, wird untergehen!›, das ist, was diese zwar lächerlichen, aber dennoch von Idealen beseelten Männer zu ihrem Objekt der Begierde zu sagen wissen.»

Dieses Objekt der Begierde heisst Anastasia und ist eine symbolhafte «Frau Welt», die sich auf alle Männer gleichmütig einlässt. Nur in einer Szene schimmert in der Klischeefigur ein wenig Charakter auf – als sie sich gegen den Heiratsantrag des Herrn Mississippi wehrt:

Anastasia: Ich verstehe Ihre Handlungsweise ganz einfach nicht. Als Generalstaatsanwalt können Sie doch unmöglich eine Frau heiraten, die ihren Gatten – Sie wissen, was ich meine.

Mississippi: Empfangen Sie auch von mir ein fürchterliches Geständnis. Auch ich habe meine Gattin getötet. Mit dem gleichen zuckerähnlichen Gift, wie Sie Ihren Gatten. […]

Anastasia: Dann sind Sie also auch ein Mörder.

Mississippi: Eben, gnädige Frau. Und für dieses Verbrechen muss ich bestraft werden. Ich habe das Urteil gefällt. Ich habe mich verurteilt, Sie zu heiraten. […]

Anastasia: Holen Sie lieber die Polizei.

Mississippi: Unmöglich.

Anastasia: Ich will keine Erleichterung der Strafe.

Mississippi: Ich biete Ihnen keine Erleichterung, sondern eine unendliche Erschwerung der Strafe an. Ich werde Sie durch unsere Ehe sittlich läutern. –

Anastasia: Sie wollen mich heiraten, um mich endlos foltern zu können.

Mississippi: Um uns endlos foltern zu können. Unsere Ehe wird für uns beide die Hölle bedeuten.

Die Ehe als Strafverschärfung! Die Szene war 1952 bei der erfolgreichen Uraufführung an den Münchner Kammerspielen sicherlich ein Lacher, womöglich auch im April 2013 im Thalia-Theater. Der Autor mit dem jovialen Altherrenwitz, also Friedrich Dürrenmatt, war bei der Uraufführung 31 Jahre alt und nach sechs Jahren Ehe schon Vater von drei kleinen Kindern. Seine Frau war die Schauspielerin Lotte Geissler, mit siebzehn Jahren bekannt geworden durch den Heimatfilm «S’Vreneli am Thunersee». Erobert hatte der Student der Philosophie die schöne Frau, indem er ihr Geschichten erzählte.

Rollen für die Ehefrau?

Es wäre allerdings beinahe schiefgegangen, wie in der neusten Dürrenmatt-Biografie von Ulrich Weber zu lesen ist. Lotti Dürrenmatt erinnert sich: «Ich war damals verlobt und interessierte mich nicht für andere junge Herren. Der Freund meines Bruders verstand es dennoch, meine Aufmerksamkeit – wenn auch in durchaus negativem Sinne – zu wecken. Er erzählte eine Geschichte, ‹Die Wurst›.»

Die Geschichte handelt von einem Mann, der seine Frau umbringt, ihren Leichnam verwurstet und die Würste verkauft. Als die Sache auskommt, wird er vor Gericht gestellt. Während der Verhandlung liegt eine der Würste aufgeschnitten auf dem Tisch des Präsidenten, und im Verlauf der Plädoyers von Ankläger und Verteidiger isst der Richter die Wurst auf, ohne dass es jemand merkt. Erst als der Angeklagte nach der Verurteilung als letzten Wunsch die Wurst zurückverlangt, wird man gewahr, dass die nicht mehr da ist, und alle schauen vorwurfsvoll auf den Gerichtspräsidenten.

Lotte fand diese Geschichte so abscheulich, dass sie ihren Bruder bat, ihr mit diesem Menschen nie mehr unter die Augen zu treten. Aber Dürrenmatt eroberte seine Lotti doch noch – mit besseren Geschichten. Nach der Heirat im Oktober 1946 zog das Paar nach Basel, wo Lotti Dürrenmatt in kleineren Rollen auftrat und zwei Stücke ihres Mannes den Weg auf die Bühne fanden. In dieser Konstellation wäre es denkbar, dass ein Dramatiker versucht, gute Rollen für seine Frau zu schreiben.

Leider ist es damit in den beiden Dramen «Der Blinde» und «Romulus der Grosse» von Dürrenmatt nicht weit her. «Der Blinde», uraufgeführt im Januar 1948, spielt im Dreissigjährigen Krieg. Das Reich des blinden Herzogs ist untergegangen, sein Sohn versucht, ihm eine heile Welt vorzuspielen. Die Tochter Octavia geht eigene Wege:

Octavia: Ich bin in jener Stunde geboren, in der dieses Land versank, wie eine Göttin entstieg ich den Wellen des Untergangs. Denn ich ging zwischen den zerstörten Mauern. Mein Fuss berührte den Stein, und meine Hände glitten über das, was gewesen war. Dann schrie mein Mund: Eine Wölfin war ich in der roten Dämmerung. Ich hüllte mich in die zerrissenen Kleider eines Toten, der eine Säule umschlang. Ich kroch in die Tiefe der Erde. Ich war dumpf wie ein Tier. Ich gab mich dem Manne, der meinen Vater höhnt und meinen Bruder schlägt. Denn er schlägt, was ich von mir werfen musste, um leben zu können, und er höhnt, was mein Gefängnis war. Mein Leib umfing jenen, der die Dinge zu dem verwandelt, was sie sind: die Toten in Tote, und in Lebende die Lebendigen. Euch und Euren Vater hat er in Tote verwandelt, mich hat er zu einem Weibe gemacht. Ich bin ein Mensch geworden. Ich scheide mich von diesem Lande: Die Toten gehen mich nichts an. Ich gehöre niemand als nur mir. Ich bin frei.

Wie ist das zu verstehen? Wurde Octavia frei durch das Überlaufen zum Feind? Durch ein grossartiges sexuelles Erlebnis? War das nicht eher eine Vergewaltigung? Lotti Dürrenmatt spielte diese Rolle jedenfalls nicht, sie hatte gerade ihr erstes Kind bekommen.

Als «Romulus der Grosse» uraufgeführt wurde, im April 1949, lebten die Dürrenmatts nicht mehr in Basel. Sie konnten sich dort keine Wohnung mehr leisten und waren zu Lottis Mutter an den Bielersee gezogen. Lotti war mit dem zweiten Kind schwanger und spielte weder die Rolle von Julia, der aufsässigen Gattin des letzten römischen Kaisers, noch die seiner Tochter Rea, die sich dem Willen ihres zurückgekehrten Bräutigams, einen anderen zu heiraten, unterwirft, dann aber dem Vater gehorcht, der ihr das verbietet.

Unerbittliche Rächerinnen

Wenn es stimmt, dass Lotti Dürrenmatt die wichtigste Gesprächspartnerin ihres Mannes war, auch während des Schreibprozesses, dann ist es vielleicht ihrem Einfluss zuzuschreiben, dass manche Frauengestalten im Frühwerk zumindest eine gewisse Auflehnung zeigen. Es sind aber alles kleine Nebenrollen. Bei der ersten weiblichen Protagonistin in Dürrenmatts Theaterkosmos ist von Auflehnung nichts mehr zu spüren. In «Ein Engel kommt nach Babylon» (1953) ist Kurrubi ein überirdisches Unschuldswesen, das darauf programmiert ist, den ärmsten Bettler zu lieben, und das auch brav tut.

Alles änderte sich 1956 mit «Der Besuch der alten Dame». Durch den Riesenerfolg waren endlich die finanziellen Probleme der Familie Dürrenmatt behoben, und mit der ambivalenten Hauptfigur in der «tragischen Komödie» fand der Dramatiker auch zu seiner eigenen Ästhetik. Das Stück ist bekannt: Die BürgerInnen von Güllen sind bereit, ihren Mitbürger Alfred Ill zu töten, um die versprochene Milliarde von Claire Zachanassian zu erhalten. Die alte Dame rächt sich damit für das Unrecht, das Ill ihr vor vielen Jahren zugefügt hat: Er konnte die Vaterschaftsklage seiner Geliebten mithilfe von zwei bestochenen Zeugen abwenden, die aussagten, sie hätten ebenfalls mit ihr geschlafen.

Als MeToo-Fall ist das Stück auch heute hoch aktuell, ebenso als Studie über Korrumpierbarkeit. Aber den grossen Erfolg verdankt das Stück der faszinierenden Figur der verletzten Liebenden und unerbittlichen Rächerin Claire. Ihre grausame Rache ist strategisch vorbereitet: Nachdem sie durch die Heirat mit einem Ölmagnaten Milliardärin geworden ist, spürt sie die beiden Zeugen auf, lässt sie kastrieren und blenden. Danach kauft sie alle Industriewerke von Güllen auf und legt sie still, um die Stadt auszubluten. Erst dann reist sie an, um ihre Forderung kundzutun: «Eine Milliarde für Güllen, wenn jemand Alfred Ill tötet.»

Wie äussert sich der Autor zur Figur seiner monströsen Rächerin? «Claire Zachanassian […]ist die reichste Frau der Welt, durch ihr Vermögen in der Lage, wie eine Heldin der griechischen Tragödie zu handeln, absolut, grausam, wie Medea etwa.» Medea ist eine Gestalt aus dem griechischen Mythos, eine Königstochter mit Zauberkräften, Priesterin der Göttin Hekate. Aus Liebe folgt sie Jason in die Fremde, aus Rache für seine Untreue bringt sie die beiden gemeinsamen Kinder um.

Dürrenmatt kannte sich in den Mythen aus, in den antiken ebenso wie in jenen aus der Bibel. Als Student hatte er die Wände seines Berner Mansardenzimmers bemalt: Neben dem gekreuzigten Jesus und anderen Figuren blickten ihn auch die Mörderinnen Salome und Judith an, zwei Monsterfrauen aus der Bibel. Salome fordert als Belohnung für einen erotischen Tanz das Haupt des Johannes, das ihr dann auch auf einem silbernen Teller gereicht wird. Judith rettet die Israeliten, indem sie sich mit dem feindlichen Feldherrn der Assyrer ins Bett legt und ihm, als er betrunken ist, den Kopf abschlägt. Judith hat in Dürrenmatts Erstling, dem Wiedertäuferdrama «Es steht geschrieben», ihre Spuren hinterlassen, allerdings verwandelt in ein kraftloses junges Mädchen, das sein Vorhaben beim ersten Widerstand aufgibt.

Schuld und Strafe

Dürrenmatts Monsterfrauen sind dankbare Rollen, Schauspielerinnen lieben sie. Auch Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd in «Die Physiker» gehört zu ihnen, angeblich hat der Autor auf Wunsch von Therese Giehse aus dem Irrenarzt eine Frau gemacht. Noch heute ist in der Verfilmung von 1964 zu sehen, wie genüsslich die Giehse als «Fräulein Doktor» den verdutzten Physikern ihren erfolgreichen Plan offenlegt, mit dem sie alle betrogen hat und so an die gefährliche «Weltformel» (unausgesprochen, aber gemeint: die Atombombe) herangekommen ist.

Woher stammt Friedrich Dürrenmatts Faszination für diese Monsterfrauen? In seinen «Randnotizen» zu «Der Besuch der alten Dame» fällt eine besonders auf: «Autor – schrieb als Mitschuldiger.» Mitschuldig in welchem Sinne? Wäre auch er korrumpierbar gewesen? Oder schuldig wie Alfred Ill? Interessant ist ja, dass dieser sich zu seiner Schuld bekennt und den Tod wie eine gerechte Strafe auf sich nimmt. Es ist der zentrale Themenkomplex in Dürrenmatts Werk: Schuld und Strafe, Recht und Gerechtigkeit. Und darin kommt man auch den Monsterfrauen auf die Spur.

Schon in Dürrenmatts erstem Hörspiel, «Der Doppelgänger» (1946), das deutlich von Franz Kafka inspiriert ist, wird einem ahnungslosen Mann die Botschaft seiner Schuld überbracht, vergeblich beteuert er seine Unschuld. In der Erzählung «Die Panne» (1956) wird einem zufälligen Gast während eines opulenten Nachtmahls von einem greisen Juristenquartett eingeredet, dass er einen Mord begangen habe. Er nimmt diese Schuld an, mit einem gewissen Stolz sogar, und vollzieht selbst die Todesstrafe: Er erhängt sich am Fensterkreuz. Fazit der Runde: Jetzt hat er uns den schönen Herrenabend verdorben!

Die Besessenheit vom Thema «Gerechtigkeit und Strafe» wird bei Friedrich Dürrenmatt meistens damit erklärt, dass er sich als Sohn eines protestantischen Pfarrers nur mit grössten Schuldgefühlen vom Glauben seiner Eltern distanzieren konnte. Erstaunlicherweise berichtet Dürrenmatt selbst jedoch nichts von harten Kämpfen mit den Eltern. In einer autobiografischen Passage in den «Stoffen» erzählt er, dass sein Vater ihn nur ein einziges Mal auf ein mögliches Theologiestudium angesprochen habe. Die Mutter versuchte sogar, seine Karriere als Maler zu befördern, indem sie Künstler bat, seine Bilder zu begutachten.

Und doch sind Dürrenmatts Schuldgefühle seiner Mutter gegenüber durch einen Brief belegt. Der 21-Jährige schrieb ihr zum 56. Geburtstag am 24. November 1942: «Du bist mein Bestes auf dieser Welt und ach, wie gross ist die Kluft doch wiederum zwischen mir und Dir. Wie oft habe ich Dich nicht verstanden, wie oft habe ich Dich beleidigt und gequält, wie oft hast Du über mich weinen müssen. Wie tust Du mir leid. Du hättest einen tausendmal besseren Sohn verdient, als ich es bin. Ich gäbe alles drum, wenn ich die Wunden heilen könnte, die ich Dir geschlagen. […] Warum kann ich nicht an einen Gott glauben wie Du!»

Über allem: die Mutter

Welche Qualen könnte Friedrich Dürrenmatt seiner Mutter zugefügt haben? Ulrich Weber berichtet in seiner Biografie von einem Bruch im Leben der Familie, als Fritz dreizehn Jahre alt war. Der Vater nahm eine Stelle am Berner Salem-Spital an, war dort auch Seelsorger der Diakonissen. Damit verlor seine Frau all ihre Aufgaben als Pfarrersfrau, die sie im Dorf erfüllt hatten. Die Schwester Verena Dürrenmatt erinnerte sich: «Sie war wie beleidigt, suchte einen Weg, eine Aufgabe. Bern war für uns eine mühsame Zeit.» Von Friedrich Dürrenmatt weiss man, dass er genau zu dem Zeitpunkt in die Pubertät kam, die Schule schwänzte, stattdessen in Pornofilme ging und sich den Ansprüchen der Eltern weitgehend verweigerte.

Schwere Schuldgefühle seiner Mutter gegenüber könnten durchaus am Ursprung von Friedrich Dürrenmatts Faszination für rächende, also strafende Monsterfrauen gestanden haben. Hulda Dürrenmatt verstand sich auf emotionale Erpressung, ihre Strafe für Fehlverhalten bestand darin, dass sie tagelang «traurig» war, berichtete der Sohn: «Wir lebten dann wie unter einem Schatten.»

Dass die Mutter noch lange Macht über den Sohn behielt, zeigt sich an Dürrenmatts Ärger über ein eigentlich lustiges Verhalten: «Am meisten störten mich aber ihre Gebetserhörungen, sie machten mich wütend, solange sie lebte; sie waren für mich etwas Unanständiges, das ich nicht akzeptieren konnte, denn meine Mutter war eine leidenschaftliche Beterin, und alles, was sich um sie herum ereignete, geschah als Erfüllung ihrer Gebete. Sie hatte etwas Triumphierendes, alles geschah durch Gottes Gnade; auch später war jeder meiner literarischen Erfolge von Gott inszeniert, eine Vorstellung, die mich masslos ärgerte, umso mehr als sie meinen Ärger lächelnd ertrug.»

Es ist wenig überraschend, dass Schuldgefühle und Depressionen auch in Dürrenmatts Ehe mit Lotti eine Rolle spielten. Nachdem die Schauspielerin ihre Berufspläne für Mann und Kinder aufgegeben hatte, fehlte ihr in den späteren Jahren ein eigener Lebensinhalt. Dass Friedrich Dürrenmatt ihr in einem Brief erklärt, dass er sie «eigentlich als Mutter» liebe, wird sie wenig getröstet haben. Manche Sätze in diesem undatierten Brief aus dem Nachlass sind allerdings höchst aufschlussreich: «Ich sehe mich eigentlich, und das ist das erschreckende, denke ich an mich selbst, als eine Art Riesensäugling mit Wunschträumen.»

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