Áron Mikus

Wahlen in Ungarn: Revolte der Mittelschicht

Eine lange Reihe von Korruptionsskandalen, aber auch die Wirtschaftskrise und zurückgehaltene EU-Gelder haben letztlich zur Niederlage von Viktor Orbáns Fidesz-Partei geführt. Arbeiter:innen und Bedürftige können sich von der künftigen Regierung allerdings wenig erhoffen.


Ungarn vor der Wahl: Die korruptionsfreie Variante

Oppositionsführer Péter Magyar kann sich Chancen ausrechnen, am 12. April den langjährigen Ministerpräsidenten Viktor Orbán von der Macht zu verdrängen. Das hat vor allem mit dem Zerfall der Klassenkoalition hinter der rechtsnationalistischen Fidesz-Partei zu tun.