Wahlen in Ungarn: Revolte der Mittelschicht
Eine lange Reihe von Korruptionsskandalen, aber auch die Wirtschaftskrise und zurückgehaltene EU-Gelder haben letztlich zur Niederlage von Viktor Orbáns Fidesz-Partei geführt. Arbeiter:innen und Bedürftige können sich von der künftigen Regierung allerdings wenig erhoffen.
Die von Péter Magyar geführte Tisza-Partei erhielt bei der ungarischen Parlamentswahl am Sonntag 52 Prozent der abgegebenen Stimmen und dank des Majorzsystems eine Zweidrittelmehrheit im Parlament.