Bhutan im Bruttoinlands­glück

Le Monde diplomatique –

Trotz seines Erfolgs hat das Land mit Abwanderung zu kämpfen

Indiens Premier Modi auf Staatsbesuch am Flughafen in Thimphu
Thimphu, 23. März 2024: Indiens Premier Modi auf Staatsbesuch Foto: picture alliance/sipa usa/hindustan times

Vor 50 Jahren war Thimphu ein kleines Bergdorf, umgeben von Feldern. Heute ist das Tal besiedelt, die Hänge sind aber immer noch bewaldet. Thimphu, die Hauptstadt Bhutans, ist mit ihren 150 000 Einwohner:innen eine ruhige Stadt, mit den pulsierenden Metropolen Asiens hat sie nichts gemein. Neue fünfstöckige Gebäude, deren Fassaden mit Holzverkleidungen und Wandmalereien Elemente der traditionellen Architektur aufgreifen, haben die Zugezogenen aufgenommen. Keine auffälligen Werbetafeln säumen die vierspurige Straße, die die Stadt durchquert. Nur wenige internationale Firmen haben die Genehmigung, sich hier niederzulassen.

Um diesen Artikel zu lesen, haben Sie drei Möglichkeiten:

Jetzt die WOZ abonnieren Login (für Abonnent:innen) App laden und Einzelausgabe kaufen