Lena Urzendowsky : Die Orgelspielerin

Nr. 3 –

Vom dritten Baum von rechts zum Shootingstar im Film und auf der Bühne. Ein Treffen mit der Schauspielerin Lena Urzendowsky in Zürich.

Portraitfoto von  Lena ­Urzendowsky
Als sie fünf Jahre alt war, weckte ein Musicalbesuch ihre Faszination: Heute bezeichnet sich Lena ­Urzendowsky selbst als «eine Art Schauspielnerd».

Auf dem vorläufigen Höhepunkt ihrer Filmkarriere unterschreibt Lena Urzendowsky beim Schauspielhaus Zürich, um sich dem Theater zuzuwenden. Der deutsche Kinofilm «In die Sonne schauen», in dem Urzendowsky eine der Hauptrollen spielt, hat im letzten Mai den Jurypreis in Cannes gewonnen; Stand jetzt ist er auch im Rennen für die Oscars, in der Kategorie Bester internationaler Film. In Zürich ist Urzendowsky bald in Barbi Markovićs Tschechow-Anlehnung «3 Schwestern» zu sehen. Es ist erst Urzendowskys zweite «richtige» Sprechtheaterproduktion, wegen der wir den Interviewtermin erst vorverlegen müssen, wegen der hintenraus doch nicht Zeit für ein ausführliches Gespräch ist – eine Stunde später, um 12 Uhr, wird geprobt, sorry!

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