Essay: Wie gefangen im Innern einer Seifenblase

Nr. 3 –

Die Schweizer Schriftstellerin Tabea Steiner über ihren Aufenthalt in Sofia und ihre Flucht in uralte Gesteinsschichten, neue Anstriche und historische Anekdoten.

Sockel des verbliebenen Rest des sowjetischen Kriegerdenkmals in Sofia mit Pink besprühten Soldaten
Immer wieder in neue Farben getaucht – hier in Pink als Entschuldigung an Tschechien für den Angriff des bulgarischen Diktators Todor Schiwkow auf Prag 1968. Der Sockel ist der verbliebene Rest des sowjetischen Kriegerdenkmals in Sofia. Foto: Stoyan Nenov, Reuters

Als ich in Sofia ankam, schien es mir, als liege die Stadt in einem Traum; ich ging in der Sommerhitze über die breiten Gehwege und konnte problemlos die unteren Äste der Bäume berühren, welche die Strassen säumen. Dann dämmerte es, die Dunkelheit brach ein, die Stadt war kaum beleuchtet. Ich schlief bis am anderen Nachmittag.

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