Kost und Logis: Unter Hempels Sofa

Nr. 4 –

Karin Hoffsten über eine (all)tägliche Herausforderung

Die Mahnung «Nie mit leeren Händen irgendwo hingehen!» stammt nicht aus dem Knigge für gut erzogene Gäste, sondern scheint die Maxime derer zu sein, bei denen es zu Hause immer aussieht wie im Möbelhaus, Abteilung Wohnzimmer. Sie verfügen über den segensreichen Charakterzug, nach allem, was in ihrer Nähe herumsteht oder -liegt, zu greifen, sobald sie die Wohnung durchqueren, um es dort zu deponieren, wo es hingehört: schmutzige Tassen in der Spülmaschine, getragene Socken im Schmutzige-Wäsche-Korb, gelesene Zeitungen im dafür vorgesehenen Gestell oder gleich im Altpapier.

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