Film: Blutige Alternativlosigkeit
Dass der neue Film von Park Chan-wook («Oldboy») nicht wirklich gut enden kann, schmettert uns gleich die augenzwinkernde Exposition entgegen. Die Farben leuchten fast schon surreal, während der Kadermann Man-soo (Lee Byung-hun) und seine Frau Mi-ri (Son Yejin) im Garten ihres Hauses grillieren, umgeben von ihren beiden Kindern und zwei Golden Retrievern: eine ins Absurde verzerrte Familienidylle, der die supertalentierte Tochter mit ihrer Interpretation von Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 am Cello bereits hier einen dramatischen Drall gibt.