Muttermilch für den Baum

wobei 3/

Elf Kinder bringt Eddo zur Welt – zehn sterben: «Immer wieder war ein neuer Schmerz darüber hinzugekommen, dass ein Kind wie Unkraut wuchs und plötzlich im Schlaf vom Tod entführt wurde, ohne dass seine Gesundheit zu schwächeln oder sein blühendes Antlitz zu welken begonnen hatte.»

Der Tod ist in «Eddos goldenes Lächeln» nicht nur am Anfang omnipräsent – er bleibt es bis zum Schluss: Die südsudanesische Autorin Stella Gaitano beginnt ihre Erzählung in einem kleinen Dorf im Südsudan in den sechziger Jahren und beendet sie im Khartum der Achtziger (vgl. «‹Wir wecken die Menschen – deshalb ist unsere Arbeit so gefährlich›»). Dazwischen liegen Jahre der Flucht, Gewalt und Zerstörung – aber auch der Liebe, Leidenschaft, Freundschaft und Solidarität.

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