Nr. 35/2008 vom 28.08.2008

Triathlon in Hawaii

Von Stephan Pörtner

Wer rennt, kommt zwar schnell vorwärts, jedoch selten irgendwohin. Deshalb wird das Rennen oft als Therapie gegen Rastlosigkeit verschrieben. Es sind ja diejenigen, die schon weit gekommen sind, die es dort, wo sie sind, am wenigsten aushalten. Wenn sie jetzt einfach alle losrennen würden, ins Wasser springen oder aufs Velo sitzen, sähe es auf der Welt bald aus wie an einem Triathlon. Da der Triathlon bekanntlich nach Hawaii führt, würde die Insel untergehen vor lauter Startnummern, und der Ozean würde überschwappen, dass den Küstengebieten Hören und Sehen verginge. Zum Glück kehren die meisten Rennenden früher oder später nach Hause zurück.

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