Nr. 35/2010 vom 02.09.2010

Heute mit: Georg Bauer

Von Stefan Keller

In der WOZ sind weitreichende Veränderungen angesagt. Welche? WOZ-Leute berichten:

Was ist los auf der WOZ?

Georg Bauer, WOZ-Allrounder: Überall wird an der neuen WOZ gearbeitet. Die letzten Vorbereitungen, damit die neue WOZ in zwei Wochen an Mann und Frau gehen kann.

Du arbeitest im Layout und bist gleichzeitig Hauswart.

Ich bin der Mann für alles. Ich arbeite im Inseratelayout, für die Online-Abteilung und den Verlag. Ich bin auch Ansprechsperson wenn jemand etwas von den häuslichen Dingen in der WOZ braucht.

Wenn ich einen neuen Bürostuhl brauche, weil mir der alte das Rückgrat bricht, dann wende ich mich an dich?

Dann kommst du zu mir, und ich schaue, dass du einen neuen Stuhl bekommst.

Man hat das Gefühl, die WOZ-Leute seien etwas unordentlich und räumten selten auf. Ist das auch deine Erfahrung als WOZ-Hauswart?

Meine Philosophie ist, dass ich grundsätzlich an den einzelnen Arbeitsplätzen nichts kritisiere und auch dort nicht aufräume. Aber ich versuche natürlich schon, alle Büroräume möglichst sauber und ein bisschen ordentlich zu halten.

Periodisch untersuchst du den kollektiven Kühlschrank und wirfst liegengelassene Lebensmittel weg!

Das muss ich jede Woche machen. Es ist eine Eigenschaft aller Lebensmittel, dass sie nicht unbeschränkt haltbar sind.

Wird deine Arbeit von den Vorgängen um die neue WOZ beeinflusst?

Im Moment eigentlich nicht. Vielleicht insofern, als die Leute mit besserer Laune und mit mehr Elan zur Arbeit kommen. Vielleicht auch dadurch, dass die neue WOZ uns etwas mehr Geld bringen sollte und dass wir uns dann auch mal den einen oder anderen Luxus leisten können.

Welchen Luxus?

Zum Beispiel einen neuen Anstrich im grossen Sitzungszimmer.

Gibt es sonst noch Wünsche an die neue WOZ?

Mir gefällt sie. Sie kommt moderner daher. Ein weniger schweres Layout als zuvor. Das Logo ist mir etwas zu jugendlich, aber das ist vielleicht gut so, wenn wir eine neue junge Leserschaft ansprechen wollen.

Wie alt bist du?

Dreissig. Und fast zehn Jahre auf der WOZ.

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