Nr. 44/2012 vom 01.11.2012

Handys, Computer, Internet in Marokko

Von Silvia SüessMail an AutorIn

«Bei uns in Marokko ist man lange in einem traditionellen Modus geblieben, abgeschnitten von der modernen Technik. In kürzester Zeit hat dann die ganze Technik vor allem in den Städten Einzug gehalten: Handys, Computer, Internet … Und weil die Entwicklung so schnell geht, fällt es uns schwer, diese Technik in unseren Alltag zu integrieren.»

Dies sagte der marokkanische Regisseur Faouzi Bensaidi in einem Gespräch mit der WOZ über seinen Film «WWW – What a Wonderful World» im Jahr 2007. Seither ist viel passiert in den arabischen Ländern: Die Massenproteste vom vergangenen Jahr, die als «Arabischer Frühling» in die Geschichte eingingen, haben die Verhältnisse verändert. Nicht unwichtig waren bei den Protesten die neuen Kommunikationsmittel.

Bensaidis neuer Spielfilm «Death for Sale», der diese Tage in die Kinos kommt, nimmt die Stimmung in Marokko vor dem Arabischen Frühling auf – und wie schon in seinem letzten Film spielt die moderne Technik eine wichtige Rolle.

Wie Bensaidi heute über die Entwicklungen in Marokko denkt, kann von ihm persönlich erfahren werden: Der Regisseur ist vom 1. bis 7. November 2012 an diversen Filmvorführungen anwesend.

www.trigon-film.ch

Wenn Ihnen der unabhängige und kritische Journalismus der WOZ etwas wert ist, können Sie uns gerne spontan finanziell unterstützen:

Überweisung

PC-Konto 87-39737-0
BIC POFICHBEXXX
IBAN CH04 0900 0000 8703 9737 0
Verwendungszweck Spende woz.ch