Nr. 10/2018 vom 08.03.2018

Sein Kino ist von Hand gepinselt

Von Florian Keller

Still: Georges Schwizgebel, «78 Tours», 1985

Auch wenn ihm so ein hochtrabender Titel sicher peinlich wäre: Georges Schwizgebel ist der Grandseigneur des hiesigen Animationsfilms. Beim Schweizer Filmpreis am 23. März wird der Genfer für sein Lebenswerk geehrt. Wie er seine Malerei in bewegte Gedankenreisen verwandelt, das kann man jetzt schon im Animatorium in Zürich bestaunen, in einer Ausstellung über Schwizgebels jüngsten Film «La Bataille de San Romano». Und zwei Gassen weiter zeigt das Kino Stüssihof täglich über Mittag und bei freiem Eintritt eine Rundschau durch dieses grosse kleine Werk: neun Filme, insgesamt knapp 45 Minuten.

Georges Schwizgebel in: Zürich Animatorium, Leuengasse 12, Mi–Fr, 13–19 Uhr, Sa, 13–17 Uhr; bis 25. März 2018. Vernissage: Do, 8. März 2018, 18 Uhr. Filmprogramm täglich 12.15 Uhr im Kino Stüssihof.

Wenn Ihnen der unabhängige und kritische Journalismus der WOZ etwas wert ist, können Sie uns gerne spontan finanziell unterstützen:

Überweisung

PC-Konto 87-39737-0
BIC POFICHBEXXX
IBAN CH04 0900 0000 8703 9737 0
Verwendungszweck Spende woz.ch