Nr. 13/2019 vom 28.03.2019

WOZ-Shooter

In Zeiten der sich rasend wandelnden Medienlandschaft (vgl. «‹Das ist die am besten ausgebildete Generation›») sieht sich die WOZ gezwungen, im Stil eines Start-ups (vgl. «Die Grünasozialen») in neue Geschäftsfelder vorzudringen: Wir haben deshalb alle zusammen ein nachhaltiges Computergame entwickelt, das Sie nächstens auf einschlägigen Onlineplattformen gegen Gebühr spielen können. Der Actionshooter simuliert höchst realistisch den Redaktionsalltag, wobei statt Kugeln Argumente abgefeuert werden müssen. Zur Abwehr derselben müssen Monologe gehalten oder Sachzwänge vorgeschoben werden. Dass sich das neue Spielkonzept, das übrigens als eines von wenigen Gewaltgames die Genfer Konvention respektiert, durchsetzen wird, ist zu bezweifeln (vgl. «Eine Welt, in der er noch machen kann, was er will»). Zumal diese ganze Mitteilung hier gelogen (vgl. «Ein ganz legaler Skandal») ist und albern sowieso (vgl. «Bitte einsteigen, der Untergang ist inbegriffen» und «‹Albernheit ist der Schamanismus der kleinen Leute›»).

Lesefest

Das Berner Lesefest Aprillen widmet sich neu auch der politischen Literatur. WOZ-Redaktor Kaspar Surber führt im Schlachthaus-Theater an drei Abenden um jeweils 19 Uhr Gespräche mit Adolf Muschg (4. April 2019), Meral Kureyshi (5. April 2019) und WOZ-Kolumnistin Annette Hug (6. April 2019). Auf derselben Bühne tritt auch WOZ-Kolumnistin Michelle Steinbeck auf (4. April 2019, 18 Uhr). Das weitere Programm finden Sie unter www.aprillen.ch.

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