Tipp der Woche: Schön unheimlich

Nr. 28 –

Gemälde von Toyin Ojih Odutola
Foto: Philipp Hänger, Kunsthalle Basel

Bekannt wurde sie mit geheimnisvoll gemusterten Porträts. Die «New York Times» erkennt in ihren Gemälden eine mehrfach gespaltene Identität: entzweit zwischen schwarz und weiss, einheimisch und eingewandert, im Schwarzsein selbst. In ihren neusten Bildern zeigt die 1985 in Nigeria geborene und in Atlanta aufgewachsene Toyin Ojih Odutola diese Zersplitterung als visuelles Versteckspiel: Licht, Schatten, Stoffe und Pinselstriche, die Körper in gemeisselte Skulpturen verwandeln.  

Toyin Ojih Odutola: «Ilé Oriaku» in: Basel Kunsthalle, bis 1. September 2024. www.kunsthallebasel.ch
 

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