Siedlergewalt im Westjordanland: Unter Belagerung
Seit über zwei Wochen werden drei palästinensische Familien in Kusra von Siedlern bedrängt. Jetzt ist das Militär angerückt. Doch die Lage der Anwohner:innen hat sich kaum verändert.
Seit über zwei Wochen werden drei palästinensische Familien in Kusra von Siedlern bedrängt. Jetzt ist das Militär angerückt. Doch die Lage der Anwohner:innen hat sich kaum verändert.
Im drusisch geprägten Suweida im Südwesten Syriens sind Kämpfe zwischen sunnitischen Beduin:innen und Drus:innen ausgebrochen. Auslöser der Gewalt war ein Überfall an einer Schnellstrasse, dem Entführungen auf beiden Seiten folgten.
Seit rund einer Woche herrscht zwischen dem Iran und Israel ein Waffenstillstand. In Musrara, einem der durchmischtesten Viertel von Jerusalem, sehnen sich die Menschen nach Normalität.
Es war ein verheerender, feiger Anschlag auf betende Menschen, der am Sonntag die Kirche Mar Elias in einem christlichen Viertel von Damaskus erschütterte. 25 Menschen sind ums Leben gekommen, über 50 wurden verletzt.
Während die internationale Aufmerksamkeit auf dem neuen Krieg liegt, ist die Situation in Gaza unverändert prekär. Nur unter Lebensgefahr erreichen die Menschen die wenigen Verteilzentren für Hilfsgüter.
Die Reise der «Madleen», jenes Segelboots, das mit einer symbolischen Menge humanitärer Hilfe, Greta Thunberg und weiteren Aktivist:innen an Bord die langjährige Seeblockade vor Gaza durchbrechen wollte, ist am Montag zu Ende gegangen.
Seit Sonntag hat Syrien eine neue Übergangsregierung: 22 Minister und eine Ministerin, die das Land in den Herausforderungen der nächsten – voraussichtlich – fünf Jahre steuern sollen.