Festung Europa: Viel Geld, aber keine Lösung

Nr. 13 –

Vor zehn Jahren gingen in der spanischen Exklave Ceuta ­Grenzschützer gegen Geflüchtete vor, mit tödlichen Folgen. Seither hat sich die Gewalt von der EU-Aussengrenze ins angrenzende Marokko hinein verschoben.

Grenzbeamter an der Grenze zwischen Marokko und dem Tarajal-Strand im spanischen Ceuta
Kein Durchkommen: Die Grenze zwischen Marokko und dem Tarajal-Strand im spanischen Ceuta wird rund um die Uhr streng bewacht. Foto: Jon Nazca, Reuters

«Hier sterben viele Menschen» oder «Hoch mit den Menschenrechten, runter mit den Grenzen», rufen Demonstrant:innen auf der Küstenstrasse. Ein paar Hundert Menschen haben sich an diesem Samstag im Februar versammelt, um an den tragischen Tod von mindestens vierzehn Geflüchteten in Ceuta vor zehn Jahren zu erinnern. Spanische Grenzbeamte hatten am 6. Februar 2014 mit Tränengas und Gummigeschossen versucht, eine Gruppe von etwa 200 Personen davon abzuhalten, von der marokkanischen Küste in die spanische Exklave auf dem afrikanischen Kontinent zu schwimmen. Bis heute blieben rechtliche Konsequenzen für die Polizist:innen aus.

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