Mindestlohn: Der Trend setzt sich fort

Nr. 13 –

Die Schweiz ist um eine lokale Mindestlohninitiative reicher: Am Erscheinungstag dieser WOZ informiert ein Stadtberner Bündnis aus Gewerkschaften und linken Parteien über die Lancierung einer kommunalen Vorlage für einen «Lohn zum Leben». Das Bündnis fordert einen minimalen Stundenlohn von 23.80 Franken.

«Mit dem Mindestlohn wollen wir Armut trotz Arbeit bekämpfen», sagt SP-Stadträtin Lena Allenspach. Bei der Ausarbeitung der sozialpolitischen Vorlage habe man sich stark an die Initiativen in Zürich und Winterthur angelehnt. Nachdem mehrere Kantone bereits Mindestlöhne eingeführt hatten – ohne dass die Arbeitslosenzahlen nach der Einführung einer Lohnuntergrenze gestiegen wären, wie eine Studie jüngst für den Kanton Genf belegte –, waren Winterthur und Zürich 2023 die ersten Gemeinden, die sich für einen Mindestlohn aussprachen, der für alle Angestellten gilt, die auf dem Gemeindegebiet arbeiten.

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