Oper: Alles schief und verstimmt
«Vielleicht ist das Vampirische, das Aussaugen, die Methode, sich von überall das zu holen, was man brauchen kann, charakteristisch für weibliche Kunst», sagte Elfriede Jelinek 1998 in einem Interview mit Olga Neuwirth in der Zeitschrift «profil». Diese Arbeitsweise hinterlässt auch bei der bereits fünften gemeinsamen Oper der österreichischen Komponistin und Siemens-Preisträgerin Neuwirth und der Literaturnobelpreis-Trägerin Jelinek Spuren.