Europäisches PFAS-Verbot : Standort oder Gesundheit?

Nr. 21 –

Mit einer riesigen Lobbykampagne versucht die Chemieindustrie, ein Verbot von «Ewigkeitschemikalien» zu verhindern. Offenbar mit Erfolg.

Bild Zitronen
Stecken auch in Einwegverpackungen: PFAS sind kaum abbaubar und womöglich krebserregend.   Beatrice Geistlich

Ende März hat die Europäische Chemikalienagentur (Echa) mit einer Mitteilung für Aufsehen gesorgt: Sie befürworte ein «EU-weites Vorgehen mit angemessenen Ausnahmeregelungen und Kontrollen, um die Risiken zu bekämpfen, die PFAS für Mensch und Natur darstellen», gab die in Helsinki ansässige Agentur bekannt. Mit der Einschätzung reagierte sie auf einen gemeinsamen Antrag von Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Norwegen und Schweden. Diesen hatten die fünf Staaten Anfang 2023 vorgelegt, um Produktion, Verkauf, Nutzung und Import der Chemikaliengruppe in der Europäischen Union zu verbieten.

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