Nr. 37/2009 vom 10.09.2009

Mega-Broker, Ultra-Trader

Von Stephan Pörtner

In New York stand das Wasser bis zur Kante, weil es seit Wochen regnete. An der Wall Street war man froh um die Ablenkung, denn man war unbeliebt geworden, obwohl man noch immer blendend verdiente und nichts zum Allgemeinwohl beitrug. Die Mega-Broker und Ultra-Trader hockten darum vor ihren Bildschirmen und spielten Schiffeversenken. Natürlich mit echten Öltankern, denn ohne beträchtlichen Umweltschaden machte die Sache einfach keinen Spass. Als dabei versehentlich die goldene Yacht des Immobilienkönigs Dagobert Doppeltrumpf getroffen und havariert wurde, hatte die Gaudi ein Ende und sie wurden zurück an die Arbeit gepfiffen. Der Regen aber zog weiter nach Baltimore.

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