Nr. 33/2011 vom 18.08.2011

«Es reicht ein Regelbruch und du bist weg»

«Haredi» lautet die Bezeichnung für Israels jüdisch-orthodoxe Gemeinschaft, die in einem völlig abgeschotteten Paralleluniversum lebt. Einblick in eine Lebenswelt, die von religiösen Gesetzen, starken sozialen Beziehungen und Angst vor der Moderne geprägt ist.

Von Johanna Lier, Bnei Brak, Tel Aviv

«Sie wollen wirklich nach Bnei Brak?» Der Taxifahrer wendet sich um und starrt mich an. Ich zeige mit dem Finger auf seine Armbanduhr, er solle losfahren. Ich sei spät dran. Er startet kopfschüttelnd den Motor. «Okay. Ich fahre Sie nach Bnei Brak.»

Doch bevor er losfährt, wendet er sich nochmals um: «Wissen Sie eigentlich, was dort los ist?» «Ja, ich weiss.» «Und Sie wollen trotzdem dorthin?» «Ja.» Er drückt aufs Gas und reiht sich in den dichten Abendverkehr, schaut immer wieder in den Rückspiegel und sucht meinen Blick. «Wollen Sie einwandern?» «Nein. Ich besuche Freunde.» Er schiesst herum und blickt mich an: «Sie haben Freunde dort?» Erschrocken zeige ich zur Strasse, er soll doch bitte aufpassen: «Ja.»

Geist der osteuropäischen Schtetl

Die israelische Gesellschaft ist in zahlreiche Gruppen zersplittert. Linke und bürgerliche Säkulare leben neben orthodoxen, religiösen Juden, und unter den PalästinenserInnen gibt es sowohl säkulare, muslimische und christliche. Nicht zu vergessen die Beduinen, die Drusen und die verschiedenen christlichen Gruppierungen. Israels Gesellschaft ist kosmopolitisch, doch die einzelnen Gemeinschaften leben voneinander getrennt, die einen haben keine Ahnung, wie die anderen leben. Das Land ist von Gräben durchzogen, die Ängste und Abwehr erzeugen.

Einer der wichtigsten Gräben innerhalb der jüdischen Bevölkerung ist derjenige zwischen orthodoxen Religiösen, «Haredim» genannt, und den Säkularen, den sogenannten «Chofschim». Grosse Streitpunkte sind die Regelung des Alltags auf der Gesetzesebene – zum Beispiel die Frage, ob an Schabbat der öffentliche Verkehr ruhen soll –, und das demografische Ungleichgewicht. Im gleichen Zeitraum, in dem säkulare Familien zwei Generationen mit durchschnittlich zwei Kindern pro Familie hervorbringen, stellen die religiösen jüdischen Familien drei Generationen mit durchschnittlich acht Kindern auf die Welt. Es ist ein innergesellschaftlicher Konflikt zwischen Tradition und Moderne.

In ganz Israel leben heute zirka 550 000 orthodoxe JüdInnen. Viele wohnen in Jerusalem oder in kleineren Ortschaften im Süden oder Norden des Landes. Die «Gemeinschaft der Religiösen», wie man sie auch nennt, ist aber nicht zu verwechseln mit den religiösen Zionisten, den sogenannten SiedlerInnen, die mit Unterstützung der Regierung die Westbank mit illegalen Siedlungen überziehen. Aufgrund ihrer Interpretation von Texten aus der Thora sehen sie es als ihren Auftrag, das heilige Land zurückzuerobern. Von solchen rechtsnationalen Positionen sind orthodoxe Juden weit entfernt. Denn es kann ihnen nicht darum gehen, das heilige Land territorial zu besitzen – das wäre eine Anmassung des Menschen, ein Verrat an der messianischen Idee.

Bnei Brak, das nordöstlich von Tel Aviv liegt und 151 000 EinwohnerInnen hat, gilt als eine der grössten Haredi-Gemeinde weltweit und wurde 1924 von Rabbi Yitzchak Gerstenkorn und einer Gruppe polnischer EinwanderInnen gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Projekt zusätzlich von Israels erstem Ministerpräsidenten David Ben Gurion gefördert: Man wollte orthodoxe Juden und Jüdinnen ins Land holen, um den Geist des osteuropäischen Schtetls in Erinnerung zu behalten.

Der Taxifahrer zeigt auf den orthodoxen Mann, der mit einem Kaftan bekleidet am Strassenrand steht: «Sie haben solche Freunde?» «Ja.» «Kein Problem?» Und ich frage zurück: «Haben Sie ein Problem?» Endlich entspannt er sich, atmet aus und sagt, nachdem er eine Weile nachgedacht hat: «Um die Wahrheit zu sagen, ich mag diese Leute. Sie sind für mich wie Wesen von einem anderen Planeten. Wenn ich nach Bnei Brak fahre, mache ich einen Ausflug auf einen anderen Planeten. Das ist wie Science-Fiction-Filme schauen. Ich liebe diese Leute.» Er lacht vergnügt vor sich hin. «Aber sie bekommen Sozialhilfe», wende ich ein, «an Schabbat steht wegen ihnen der öffentliche Verkehr still, sie müssen keinen Armeedienst leisten ...» Er unterbricht mich: «... wissen Sie, das stört mich alles nicht. In Israel leben so viele Minderheiten. Jede Gruppe müsste so leben dürfen, wie sie will. Egal, ob sie viele sind oder nicht. Das ist die einzige Chance für Israel, um zu überleben. Wenn wir das nicht schaffen – vergessen Sies!»

Ignorieren und sich ärgern

Das Gebäude der Stadtverwaltung von Bnei Brak liegt in der ruhigen Strasse Rehov Yerushalayim. Ich warte in der Eingangshalle der Stadtverwaltung und betrachte den Springbrunnen, der seltsamerweise unheimlich viel Schaum produziert, als hätte jemand eine Flasche Abwaschmittel ins Wasser gekippt. Chawa Silberman, Wirtschaftsprüferin, schmal und elegant, kommt die Treppe herunter, begrüsst mich lächelnd und führt mich durchs Haus. Im Gemeinderatssaal sollen soeben die Aufträge für öffentliche Abfallkörbe und neue Wärmesysteme für die Mikwen vergeben werden, die Ritualbäder.

Die Tische sind zu einem Hufeisen zusammengestellt. Vorne sitzen die Gemeinderatsmitglieder, Männer mit Bart und Gebetsschal. Die Unternehmer aus dem säkularen Israel – mit kurzärmeligen Hemden und in kurzen Hosen, warten, spielen dabei ungeduldig mit ihren Handys und wirken genervt. Der Vorsitzende blättert in Papierstapeln, schaut ratlos umher, schüttelt den Kopf, sinkt resigniert in seinen Stuhl zurück, richtet sich wieder auf, zieht irgendein Papier aus einem der Stapel und wendet sich an seine Nachbarn, um Fragen zu stellen, die geduldig und ausführlich beantwortet werden; Zeit scheint hier nicht zu existieren. Der Vorsitzende macht den Eindruck, als verstehe er nicht, worum es hier geht, wie das alles zu funktionieren hat, die anderen Gemeinderäte tun so, als sei das völlig normal. Die Unternehmer werden immer ungeduldiger, schauen auf ihre Uhren, telefonieren, rutschen auf den Stühlen herum, flüstern miteinander, schütteln die Köpfe, lachen ungläubig, rufen laut in die Runde, einer zeigt sogar den Stinkefinger; doch das alles kümmert niemanden.

Chawa Silberman beugt sich rüber und flüstert leise: «Damit ein Entscheid rechtsgültig ist, müssen von jeder Kommission drei Leute anwesend sein. Da aber nie einer gekommen ist, hat man das Gesetz erweitert. Wenn eine halbe Stunde nach Beginn der Sitzung nicht alle da sind, wird jeder, der hier im Saal sitzt, zum Kommissionsmitglied erklärt. So kann man sicher sein, dass genügend Mitglieder anwesend sind. Wenn in den nächsten Minuten nicht noch einer kommt, wirst auch du zum Mitglied unserer Gemeindeverwaltung erklärt.» Auf die Frage, warum sich dann die Unternehmer so ärgerten, wenn sie wüssten, worum es ginge, zuckt sie die Achseln und lacht: «Ja, alle wissen es. Es ist wie ein Spiel. Die Unternehmer ärgern sich, die Gemeinderäte ignorieren sie.» Ob das denn nicht stressig sei? «Warum sollst du dich mit Leuten rumärgern, die nicht dazugehören? Mit den eigenen Leuten ist es aber komplizierter. Das geht ganz schnell, und du befindest dich mitten in einem grossen Streit. Ein Regelbruch, den die Gemeinschaft beim besten Willen nicht übersehen kann, und du bist weg.»

Viele Haredim leben in grosser Armut, man spricht sogar von den Haredi-Slums. Die Aufgabe der Männer ist es, den Talmud zu studieren, und es obliegt meist den Frauen, neben der Erziehung der vielen Kinder, den Lebensunterhalt zu bestreiten und den komplizierten jüdischen Alltag zu bewältigen. Da die Haredim aus ideologischen Gründen nicht in die Armee eintreten wollen und es während der Zeit eines verweigerten Militärdienstes nicht erlaubt ist, zu arbeiten, bleibt vielen nur der Schwarzmarkt, wo die Jobs schlecht bezahlt sind.

Nicht blosse Gebärmaschinen

Eine, die sich um die armen Familien kümmert, ist die siebzigjährige Hebamme Rachel Horowitzer, die zirka 30 000 Babys auf die Welt geholfen hat. Obwohl streng religiös, versucht sie den Frauen beizubringen, nicht so viele Kinder zu haben, seien sie doch keine Gebärmaschinen und hätten ein Recht auf Gesundheit und Wohlbefinden. Mehrmals im Jahr reist Horowitzer in die USA und nach Brasilien und sammelt bei reichen Wohltätigkeitsvereinen Geld, um in Bnei Brak das Überlebensnotwendigste finanzieren zu können: Essen, Kleider, Schulmaterial. Gekleidet in eine einfache Kattunschürze, sitzt sie in ihrer kleinen, überfüllten Wohnung und betrachtet misstrauisch die Besucherin: «Ist man selber arm, gelingt es besser, den Armen zu helfen, da man weiss, wovon man spricht», bemerkt sie, um sich gleich darauf wegen der Hetze gegen die Orthodoxen zu ereifern, die hier so normal sei wie früher der Antisemitismus in Europa.

Akribisch erklärt sie den inneren Mechanismus des religiösen Alltags. Jüdische Religion sei eine Lebensweise. Sie dringe in jeden Aspekt des Lebens ein. Vom Morgengrauen, wenn einer aufstehe, bis in die Nacht, wenn er schlafen gehe, 365 Tage im Jahr. Das sei eine grosse Verpflichtung, eine beinahe nicht zu bewältigende Aufgabe. «Die orthodoxen Juden lebten schon immer abgeschlossen. Das ist eine Überlebensstrategie, um all die vielen Regeln und Gesetze einhalten zu können und sie zu bewahren, ohne die ein jüdisches Leben undenkbar ist. Stell dir mal eine jüdische Gemeinde ohne Synagoge, ohne Rabbiner, ohne Talmudschule, ohne Speisegesetz, ohne die Ritualbäder vor!» So hat Horowitzer denn auch als junge Frau beschlossen, aus dem französischen Lyon nach Israel auszuwandern, um in einer jüdischen Umgebung ihren Beruf als Hebamme ausüben zu können.

Doch auch hier geraten religiöse Lebensweise und modernes Leben immer wieder in Konflikt, und sie erzählt: «Ein völlig assimilierter Jude aus England, ein Gynäkologe, hat in unserem Spital gearbeitet. Er kümmerte sich um ein junges Paar, das keine Kinder bekommen konnte. Er machte Tests und stellte fest, dass sie beide zeugungsfähig waren. Also stellte er einen Plan zusammen, wann sie zusammen ins Bett gehen sollten, um die fruchtbarsten Zeiten für eine Zeugung zu nutzen. Das Paar wies seinen Plan zurück, denn während zirka zweier Wochen im Monat – wie auch vor Sonnenuntergang – ist es verboten, sexuellen Kontakt zu haben. Der Arzt war ausser sich und fragte mich entsetzt, ob es tatsächlich Regeln gäbe, die ihm vorschrieben, wann er mit seiner Frau zusammensein dürfe. Und ich sagte: Ja.»

Die Angst vor der Einsamkeit

Im Café Landwehr an der King George Street mitten in Tel Aviv wird ausgiebig gefrühstückt. Miron Sofer trägt ein Poloshirt, weisse Boxershorts, Turnschuhe und Sonnenbrille, er isst schnell und spricht mit vollem Mund. Sofer studiert Wirtschaftswissenschaften, hat die Gemeinschaft der Haredi verlassen und ist in der säkularen Gesellschaft angekommen, die für ihn ein Geheimnis mit sieben Siegeln gewesen sei. Die Religion habe ihn nie wirklich interessiert. Schon als Kind habe er gesehen, dass viele nicht wirklich religiös seien und nur bei den Haredim blieben, weil man halt kein anderes Leben kenne, weil schon die Grosseltern und die Urgrosseltern so gelebt hätten und es praktisch und vertraut sei. «Obwohl, ich mag meine Leute. Warum nicht hin und wieder in die Synagoge gehen! Aber das geht nicht. Bei uns existiert nur das Entweder-oder. Flexible Mischformen, wie es sie in Europa, Amerika oder Australien gibt, sind hier undenkbar.»

Die Einsamkeit in der modernen Gesellschaft sei das schlimmste. «Hart. Es gibt viele, die halten das kaum aus. Es gibt auch nicht wenige, die deswegen Selbstmord begehen. Wir waren es gewohnt, nie alleine zu sein. Brauchst du Hilfe, kommt einer und hilft. Dass jemand stirbt, und wochenlang wird es nicht bemerkt, bis es aus der Wohnung zu stinken beginnt: bei den Haredim undenkbar! Du bist krank, und keiner kommt vorbei und schaut, was er für dich tun kann: undenkbar!»

Miron Sofer ist in einer Gruppe von Ex-Haredim aktiv. Ziehe einer um, sei es völlig normal, dass ein anderer sein Auto anbiete, seinen alten Kühlschrank oder ein Bett bringe, man müsse nur sagen, was fehle, ohne zu bitten, ohne etwas anbieten zu müssen. «Das liegt uns im Blut.» Was tut Sofer gegen die Einsamkeit? Er sieht fern, arbeitet, spielt am Computer, chattet, liest oder hört Radio. Oder er trifft sich mit anderen Ex-Haredim. Das ist einfacher. Sie haben dieselbe Sprache, denselben Humor. Sie reden über Filme, Musik, die Arbeit und die Angst vor der Liebe. «Legt mir eine Frau die Hand aufs Knie, dann weiss ich nicht, was tun. Küsst sie mich, ich weiss nicht, was tun. Schaut sie mich erwartungsvoll an, so ist das eine Katastrophe. Was will sie? Wie will sie? Wo will sie? Wie viel will sie? Als ich rauskam, wusste ich nicht mal, dass der Mann seinen Penis in die Vagina der Frau steckt. Wir wissen nichts. Im Internet habe ich mich dann schlau gemacht. Sagen wir es so, die technische Seite der Liebe habe ich mir im Netz angeeignet. Kommt ein Haredi-Mann nach Hause und hängt seinen Hut ins Schlafzimmer oder kommt er nur mit dem Badetuch um die Hüfte aus der Dusche, weiss seine Frau, er will Sex. Das sind klare Zeichen, die man uns beibringt. Ich bin es gewohnt, über Zeichen das Wesentliche mitzuteilen und kann mir nicht vorstellen, zu sagen, was ich will. Bedürfnisse zu äussern, die psychologische Seite der zwischenmenschlichen Beziehungen zu beachten, das ist uns völlig fremd. Und wir wissen nicht, wie man das tut.»

Ein unlösbarer Widerspruch

Es existieren keine Zahlen darüber, wie viele Haredim in die säkulare Gesellschaft übertreten. Auch in ihrer Familie habe es welche gegeben, aber man spreche nicht davon, sagt Wirtschaftsprüferin Chawa Silberman. Und Miron Sofer erwähnt, er habe Glück gehabt, da er doch noch den Kontakt zu seinen Leuten aufrechterhalten könne, obwohl es sehr kompliziert sei. Der Graben ist tief und scheint für viele unüberwindbar zu sein.

«Es ist sehr einfach, alles wegzuwerfen und ein luxuriöses, leichtes Leben zu führen. Und jede Generation hat den Trieb und das Bedürfnis, alles zu zerstören und auszubrechen. Darum sind wir verpflichtet, die Jugendlichen vor schädlichen Einflüssen zu schützen und uns abzugrenzen», sagt die Hebamme Rachel Horowitzer. Und die Säkularen beklagen, dass der Einfluss der Religiösen zu gross sei. Denn Israels Gesetzgebung folgt in vielen Dingen immer noch den rabbinischen Regeln, da es sich um einen Staat für die Juden handelt. Und so steht im Zentrum jedes Gesprächs die Frage nach der jüdischen Identität. Eine intime Frage, deren Beantwortung so vielfältig ist, wie es Menschen gibt, die sich damit beschäftigen, die gleichzeitig von politischer Sprengkraft ist, da der Umgang damit letztendlich über die Zukunft eines demokratischen Israels entscheiden wird.

«Wäre Israel ein laizistischer Staat, hätten wir vielleicht mehr Frieden zwischen den unterschiedlichen Gruppen. Erst dann würde aus Israel eine wirkliche Demokratie. Aber ein laizistischer Staat wäre nicht weiterhin ein Staat für die Juden. Für mich ist das ein unlösbarer Widerspruch. Denn – ich gebe es zu – was die Frage des jüdischen Staates betrifft, schaffe ich es nicht, über meinen Schatten zu springen», sagt Sofer und geht schnell die King George Street hinunter Richtung Carmel Markt, Freitagnachmittag, kurz vor Beginn des Schabbat, wenig später werden alle Geschäfte geschlossen, die Strassen fast leer sein, doch zurzeit sind die Gehwege total überfüllt, alle drängeln, kaufen ein, man kommt beinahe nicht durch, Fahrräder, Kinderwagen, Hunde.

Sofer trifft alle paar Schritte jemanden, grüsst, redet einige Worte, «alles Ex-Haredim», sagt er einmal und grinst. Einsamkeit? Wenn er in so kurzer Zeit per Zufall so viele Leute treffe, die er als seine Freunde bezeichne, fühle sich sein Leben alles andere als einsam an, eher überlastet, ja übervoll, aber das Selbstverständnis der Liebe und der Familie sei etwas anderes als die Freiheit mit Freunden. «Sind die Säkularen oberflächlich? Materialistisch? Sind wir tiefer? Geistiger? Ich will nicht urteilen. Ich erzähle bloss, was mir in der Gesellschaft der Chofschim fehlt.»

Dieser Artikel wurde ermöglicht durch den Recherchierfonds des Fördervereins ProWOZ. Dieser Fonds unterstützt Recherchen und Reportagen, die die finanziellen Möglichkeiten der WOZ übersteigen. Er speist sich aus Spenden der WOZ-LeserInnen.

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