Nr. 43/2014 vom 23.10.2014

Zehn beliebte und verrückte Musikproduktionsprogramme

Musik nicht nur hören, sondern auch selber machen – viele schlaue Computeranwendungen helfen dabei, eigene Songs und Tracks zu erstellen. Einige davon sind besonders einfach zu bedienen. Los gehts!

Zusjammengestellt von Immanuel Brockhaus

Pro Tools 11 – solide

Das Profitool richtet sich mit einer starken Audioverwaltung, Hi-End-Effekten, einem brauchbaren Midieditor und zeitgemässen Softwareinstrumenten an InhaberInnen grosser und mittlerer Studios. Pro Tools wird fast allen Genres gerecht, ist jedoch nicht primär für Electronicafreaks gedacht.

Garage Band – sympathisch

Die Einsteigersoftware gibt es kostenlos für jedeN Mac-UserIn. Für das Sammeln von Ideen, zum Üben und zum Schneiden von Audio reicht Garage Band allemal. Für Windows-UserInnen gibt es als Alternative die Software Sequel.

Reactable – Tischlein, deck dich!

Bei dieser iPad-App werden auf einem Klangtisch Sound-, Rhythmus- und Synthesemodule miteinander verknüpft. Klanglich und haptisch innovativ.

Ableton Live 9 – Loopmania

«Live!» ist prädestiniert für die Improvisation mit Loops und Samples. Das Programm verarbeitet externe Audiosignale in Echtzeit und wird so zum interaktiven Spielpartner mit einer breiten Palette ungewöhnlicher Effekte. Ideal für Liveperformances.

Fruity Loops Studio 10 – exotisch

Für Windows-UserInnen, die für wenig Geld viel ausprobieren wollen, eine Chance, eigene Songideen zu entwickeln. Allerdings muss man sich mit etwas exotischen Anordnungen arrangieren. Fruity Loops bemüht sich, aktuell und spritzig zu wirken.

Yellofier – Bum tschack!

Für sehr wenig Geld bekommt man diese samplebasierte iPad-App, konzipiert von Yello-Sound-Mastermind Boris Blank. Ein Groove ist schnell und direkt aufgebaut und kann in Echtzeit manipuliert werden.

Tenori-on – inklusive Kunst

Diese preisgünstige App-Version ist gleichzeitig Klangerzeuger und Kunstwerk. Die Sechzehner-Leuchtpunkt-Matrix entwickelt ein klangliches und optisches Eigenleben und fordert den User auf, neue musikalische Denkschienen zu entwickeln.

iMPC – quadratisch und praktisch

Diese App fürs iPad bildet die Features des Music-Production-Centers ab, das wie kein anderes Gerät die Hip-Hop-Szene geprägt hat. Mit ein paar komfortablen Features lassen sich Samples verarbeiten und Beats bauen.

Akai Synthstation – günstiger Start

Akai liefert mit der Synthstation einen sehr günstigen Einstieg in die Musikproduktion, mit Drums und drei Synthesizern auf einer neuartigen Oberfläche. Man kann einfach und schnell Grooves und Liedgrundlagen programmieren.

FourTrack – Sei spontan!

Diese günstige App arbeitet nach dem Prinzip der alten Vierspur-Kassettengeräte und bündelt spontane Songideen mit Gitarre, Gesang oder Keyboard. Für alle, die unterwegs die zündende Idee haben und sich nicht lange mit Programmstrukturen herumschlagen wollen.

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