Nr. 49/2018 vom 06.12.2018

Werktätig, bedürftig, randständig – kamerawürdig!

Von Franziska Meister

In den Novemberunruhen 1917 riss er einem Polizisten den Säbel aus der Hand und verlor darauf Freiheit und Lehrerpatent (und gab fortan nur noch Privatunterricht). Zwölf Jahre später hatte Emil Acklin den Stift gegen die Kamera getauscht und den Zürcher Arbeiterfotografenbund mitbegründet. Mit Verve und Engagement fing er fortan den Alltag in den Strassen des Arbeiterquartiers Aussersihl ein. Diese einzigartigen Zeitdokumente macht das Stadtarchiv Zürich in seiner aktuellen Ausstellung zugänglich.

«Emil Acklin – Fotografie als Klassenkampf» in: Zürich Stadtarchiv, noch bis 18. Januar 2019.

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